Zurzeit stehen die Nienburger mit 23:15 Punkten auf Platz fünf. Northeim, mit einem Spiel weniger auf dem Konto und 22:14 Punkten, rangiert auf Platz sieben. Die Gastgeber könnten mit einem Sieg also die Gäste von der Weser passieren und einen Schritt in Richtung des Bronzerangs machen, auf den aber auch noch andere Hochkaräter Ambitionen haben.
Die Nienburger sind dem NHC aus dem Hinspiel in ziemlich schlechter Erinnerung: Mit 24:39 kassierten sie damals ihre höchste Niederlage in dieser Saison. „Dafür wollen wir natürlich Revanche nehmen“, sagt Northeims Trainer.
Damit sind die besten Voraussetzungen für ein spannendes und schnelles Spiel gegeben, zumal der HSG auch noch der Ruf vorauseilt, ausgesprochen kampfstark zu sein. Doch davon haben sich die Northeimer noch nie beeindrucken lassen. Für sie gilt es, aus der aggressiven 6:0-Deckung heraus, unter anderem mit Kai und Andre Kühn im Mittelblock, die drei starken Rückraumwerfer Nienburgs in den Griff zu bekommen und dann das schnelle Tempospiel aufzuziehen.
Northeims Coach freut sich, dass er nach einer über drei Monate andauernden Zwangspause wieder auf Kai Effler zurückgreifen kann. „Niemand darf aber nach dieser langen Auszeit Wunder von Kai erwarten“, warnt Barnkothe vor zu hohen Erwartungen. „Es wäre schon schön, wenn er einige gute Szenen hat.“
Also: Kai Effler kommt zurück ins Team, dafür muss der NHC jedoch auf Jan-Niklas Falkenhain verzichten, der sich derzeit für ein mehrwöchiges Praktikum in den USA aufhält. Allerdings steht auch Paul-Marten Seekamp nach seiner vierwöchigen Sperre wieder zur Verfügung.
Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem Einsatz von Torhüter Marc-Oliver Wode. Er hat sich am vergangenen Sonntag bei dem Spaßspiel gegen die Fußballer von Eintracht Northeim am Finger verletzt. (zhp)












