Breunas Trainer Burkhard Sturm, der sich mit seinen aufgestiegenen Vereinigten bisher als Hecht im Karpfenteich profilierte: „Uns hatte mit Sicherheit im Aufstiegsrennen niemand auf der Rechnung.“ Sein Wunschziel sei von Anfang an gewesen, mit 30 Punkten den Jahreswechsel zu feiern. „Ich wurde zwar ob dieser Prognose müde belächelt, doch 29 Zähler stehen ja schon auf unserem Konto“, sagt er und fügt hinzu: „Fehlt also noch einer, den wollen wir aus Obermeiser als Minimum mitnehmen.“
Sturm verhehlt aber auch nicht, dass seine Elf beim Ortsnachbarn nur Außenseiter sind. „Meine junge Mannschaft hat sich zwar bisher hervorragend verkauft und damit viele Kritiker Lügen gestraft. Jetzt auf Grund unserer guten Tabellensituation aber schon von höheren Zielen zu träumen, wäre fast schon vermessen.“ Das Saisonziel bleibe der Klassenerhalt.“ Personell hat Sturm alle Mann an Bord.
Für Aliibrahim Semowski, Spielertrainer der Gastgeber, geht es darum, mit einem Sieg wieder Anschluss nach oben zu finden. „Die von der Aufstiegseuphorie immer noch getragenen Gäste werden wir auf keinen Fall unterschätzen. Aber bei uns läuft es momentan gut, wir wollen unseren Aufwärtstrend nahtlos fortschreiben.“ Mit einem Sieg würden die Gastgeber mit den Breunaern nach Punkten gleichziehen, wären also oben wieder mit dabei. Bis auf eine Ausnahme kann auch Semowski seine Wunschformation auflaufen lassen. „Defintiv fehlen wird uns verletzungsbedingt nur Dennis Ockel.“ (zih)


