Das sagt Roberto Heuser, Trainer des Fußball-Kreisoberligisten TSG Hofgeismar, vor der Heimpartie im Duell der Kellerkinder am Sonntag, 14.30 Uhr, auf eigenem Geläuf im Angerstadion gegen die SG Weser/Diemel.
Ein Blick auf die Tabelle untermauert Heusers Forderung an seine Männer. Die Ex-Kreisstädter zieren nämlich das Tabellenende. Zum sicheren Hafen, dort konnten die Vereinigten von Coach Pascal Bunzenthal am Vorsonntag mit einem 3:2-Heimsieg gegen Elbenberg einlaufen, summiert sich der Rückstand bereits auf satte acht Zähler.
Die Talfahrt der TSG Hofgeismar sieht der Trainer vor allem in der personellen Situation. „Sonntag für Sonntag musste sich immer wieder auf Grund vieler Verletzter aber auch leider wegen gesperrter Spieler mit einer anderen Mannschaft, auflaufen, die teilweise verstärkt durch Akteure der B-Liga-Zweiten wurden. Dadurch leidet natürlich die notwendige Qualität enorm.“ Trotzdem ist die Stimmung bei der TSG hervorragend: „Meine Jungens sind voll dabei, wollen etwas reißen.“
Natürlich steht auch Weser/Diemel unter Zugzwang eines Dreiers. Zwar konnten die Vereinigten vorige Woche die Abstiegszone verlassen, der direkt hinter ihnen befindliche Relegationsplatz nach unten ist aber nur ein Zähler entfernt. SG-Spartenleiter Karl-Erwin Franz: „Die Partie beim Schlusslicht in Hofgeismar wird für uns kein Selbstläufer. Aber wir wollen dort unserer Aufwärtstrend fortsetzen und am Ende nicht wie zuletzt immer wieder vom Gegner das Kompliment hören, dass wir toll gespielt haben.“ SG-Coach Pascal Bunzenthal kann bis auf zwei Ausnahmen die volle Kapelle aufspielen lassen. Lediglich hinter Konstantin Mohr sowie David Santiago steht jeweils beruflich ein großes Fragezeichen. (zih)



