Erster Absteiger

Basketball-Bundesliga entzieht Phoenix Hagen die Lizenz

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Das Team von Ingo Freyer steht als erster Absteiger fest. Foto: Sebastian Kahnert

Hagen - Die Basketball-Bundesliga hat Phoenix Hagen mit sofortiger Wirkung die Lizenz in der höchsten deutschen Spielklasse entzogen. Der Verein steht damit als erster Absteiger fest, wie die Liga mitteilte. 

Grund dafür sei die "fehlende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit" sowie der fehlende Nachweis, dass die verbleibenden Partien definitiv ausgetragen werden können. Die Hagener hatten zuvor angekündigt, noch zwei Partien absolvieren zu wollen und den Spielbetrieb nach dem 10. Dezember einzustellen.  Alle bisherigen Partien des Teams werden aus der Wertung genommen, der Verein wird aus der Bundesliga-Tabelle gestrichen.

"Uns war es wichtig sicherzustellen, dass die beiden kommenden Gegner, Ludwigsburg und Braunschweig, Planungssicherheit hinsichtlich der Austragung haben", sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz. Es gehe dabei um nicht unerhebliche Einnahmen und Ausgaben. "Insofern ist die Entscheidung des Lizenzligaausschusses, die Lizenz mit sofortiger Wirkung zu entziehen, konsequent und richtig." 

Das Amtsgericht Hagen entscheidet ab Donnerstag darüber, ob der Verein das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchführen darf. Dafür fehlte dem Traditionsstandort noch eine Summe von 250.000 Euro. Schon im Oktober, als der Verein Insolvenz anmeldete, hatte die Liga den Hagenern vier Punkte abgezogen.

BBL-Mitteilung zum Lizenzentzug

BBL-Mitteilung zum Insolvenzantrag

Phoenix Hagen

Bericht auf derwesten.de

Phoenix Hagen auf Twitter

Basketball-Bundesliga auf Twitter

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