Insolvenz

BBL-Club Hagen stellt Spielbetrieb im Dezember ein

+
Hagen-Trainer Ingo Freyer wird mit Phoenix den Spielbetrieb einstellen.

Hagen - Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen will den Spielbetrieb in der höchsten deutschen Spielklasse im Dezember einstellen. Entsprechende Medienberichte bestätigte der Verein auf Nachfrage.

Bei einem Sponsorentermin des Clubs hatte Geschäftsführer Patrick Seidel am Montagabend erklärt, dass die zum Weiterspielen erforderliche Summe von 800 000 Euro nicht aufgebracht werden könne. "Die Erfahrung der letzten Wochen zeigt, dass wir das nicht schaffen", sagte Seidel. Stattdessen wolle man noch die Partien in Ludwigsburg (4. Dezember) und gegen Braunschweig (10. Dezember) absolvieren und sich anschließend aus der BBL zurückziehen.

Hagen hatte im Oktober einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt und war von der Liga mit einem Punktabzug belegt worden. Für das am Donnerstag beginnende Verfahren fehlten der für den Spielbetrieb zuständigen Basketball Hagen GmbH&Co. KGaA zum  Wochenbeginn noch 250 000 Euro. Der Club plant derzeit, nach einem geordneten Rückzug im kommenden Sommer in der ProA neu zu starten.  Die Basketball-Bundesliga kündigte für den frühen Nachmittag eine Stellungnahme zum weiteren Ablauf nach dem geplanten Hagener Rückzug an.

Phoenix Hagen

BBL-Mitteilung zum Insolvenzantrag

Bericht auf derwesten.de

Mitteilung Radio107.7 Hagen

Phoenix Hagen auf Twitter

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.