Beachvolleyball bei Olympia im Blickpunkt: Der Mann mit dem Anglerhut

Lars Flüggen

Olympia in Rio bringt durch die Zeitverschiebung immer wieder den Gewissenskonflikt mit sich: Bleibe ich jetzt noch wach und schaue mir das an? Oder bereue ich es morgen, weil ich müde sein werde und der Wettkampf ohnehin zum Einschlafen ist?

Wer sich in der Nacht von Montag auf Dienstag fürs Ausharren entschieden hat, der wurde nicht enttäuscht. Ein eher unbekanntes Beachvolleyball-Duo sorgte für einen kleinen olympischen Moment. Deswegen schauen wir auf die Auffälligkeiten dieses Sports:

Böckermann und Flüggen 

Das Duo, das begeisterte, heißt Markus Böckermann und Lars Flüggen. Anderthalb Jahre kämpften sich die beiden durch die Qualifikation - und sie erhielten dafür, anders als andere Duos, keine Unterstützung vom Verband. Am Ende sind sie die einzigen beiden männlichen Beachvolleyballer, die an der Copacabana im Sand zu sehen sind.

Markus Böckermann

Nach der klaren 0:2-Auftaktniederlage gegen die Polen Losiak/Kantor ging es für die Debütanten nun gegen die Niederländer Brouwer/Meeu-wsen, Ex-Weltmeister und Weltranglistenzweite. Eine unlösbare Aufgabe. Nein! Böckermann und Flüggen spielten begeisternd, aufopferungsvoll. Flüggen übrigens mit einem Anglerhut, den ihm seine Mutter einmal im Urlaub zum Schutz gegen die Sonne kaufte. Am Ende verloren sie nur knapp nach drei Sätzen. Die Fans hatten sie aber auf ihrer Seite.

Asse und Netztreffer 

Ein sogenannter Skyball ist die Spezialität des Italieners Adrian Carambula. Der schlägt den Ball bei der Angabe unkonventionell hoch in die Luft, hat damit aber Erfolg.

Ein Video dazu finden Sie hier.

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