Betroffenheit in Italien nach Krebs-Erkrankung bei Basso

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Ivan Basso (r) umarmt nach der Bekanntgabe seiner Erkrankung Team-Kapitän Alberto Contador. Foto: Nils Meilvang

Rom (dpa) - Die Hodenkrebserkrankung bei Radprofi Ivan Basso hat in seinem Heimatland Italien eine Welle der Anteilnahme ausgelöst. "Forza Ivan, gib nicht auf", titelte die Zeitung "Tuttosport".

Die "Gazzetta dello Sport" kommentierte: "Forza Ivan. Das Drama um Basso erschüttert die Tour." Bassos Landsmann und Vorjahressieger bei der Tour de France, Vincenzo Nibali, erklärte: "Als ich davon erfahren habe, dachte ich zuerst, es sei ein Scherz. Ich hoffe, dass alles gut läuft, für ihn und für seine Familie. Jetzt sind sie es, die zählen, der Rest ist nicht mehr wichtig."

Der 37 Jahre alte Basso hatte am ersten Ruhetag der 102. Tour de France seine Erkrankung öffentlich gemacht. Der zweimalige Giro-Sieger verließ die Tour und reiste nach Mailand, wo er operiert werden soll. "Wir werden sehen, wie es weitergeht. Die Situation ist heikel, aber ich werde sie mit Optimismus und einem Lächeln angehen", sagte Basso bei seiner Ankunft dem TV-Sender Sky.

Entdeckt worden war der Krebs, weil Basso sich bei einem Sturz eine Hodenquetschung zugezogen hatte. "Am Ende hatte ich noch Glück: Der Radsport hat mit geholfen, etwas zu entdecken, was ich sonst niemals bemerkt hätte", sagte er. Nachdem die Schmerzen nach dem Sturz nicht verschwunden waren, hatte Basso sich untersuchen lassen. 

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