76:66 gegen Eisbären Bremerhaven - erster Göttinger Heimsieg perfekt

Endlich mal wieder zuhause die Sieges-Humba: Die Göttinger Spieler tanzen und jubeln nach dem Sieg gegen Bremerhaven überschwänglich. Links Darius Carter, mit der 19 Adam Waleskowski, ganz rechts Leon Williams. Foto: gsd

Göttingen. Endlich der erste Heimsieg für die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga: Gegen die Eisbären Bremerhaven hat's geklappt, die Veilchen bissen die Bären mit 76:66 (33:31) weg.

3256 Zuschauer waren happy über den nun insgesamt dritten Erfolg der Veilchen.

Großer Beifall vor dem Tip-off für zwei Spieler: Für die Heimpremiere von Alex Ruoff und für die Rückkehr von Ex-Veilchen Harper Kamp bei Bremerhaven. Die Göttinger aber kamen zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Die Eisbären gingen mit 4:0 in Front, der Ex-BGer Kamp legte das 6:0 für die Gäste nach. Darius Carter gelangen nach 3:10 Minuten die ersten Zähler für die Göttinger. Bremerhaven blieb am Drücker, führte 11:5 und 15:10, die Veilchen fanden gar keinen Rhythmus ihrem Spiel ohne Linie. Welche Formation Coach Roijakkers auch ausprobierte – es wollte einfach nicht laufen. Erst Carter gelang kurz vor Drittelende das 18:18, das das Team von Trainer Sebastian Machowski aber zum 18:20-Viertelstand konterte.

Zu Anfang viele Fehler

Auch in den ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts blieb das BG-Spiel Stückwerk. Roijakkers nahm schnell eine Auszeit, um sein Team neu einzustellen. Nur gut, dass sich auch die Eisbären Fehler über Fehler erlaubten und ebenso viele Ballverluste aufwiesen wie die BGer. Adam Waleskowski netzte seinen zweite Dreier zum 25:25 ein, die Partie verlief nun sehr eng.

Heim-Debütant Alex Ruoff hatte überhaupt noch kein Zielwasser getroffen, die ersten Punkte schaffte er wenig später zum 27:27. Die erste Führung gelang Scott Eatherton dann mit zwei Freiwürfen zum 31:29, Carter sorgte dann mit einem der ganz wenig gelungenen Spielzüge der Göttinger für deren 33:31-Halbzeitführung.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam die BG zumindest etwas besser ins Spiel, zeigte mehr Konstanz in ihren Aktionen. Waleskowskis dritter Dreier bedeutete die 42:37-Führung, die die Göttinger auf 48:41 ausbauten. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Bremerhaven glich durch einen Dreier von Quincy Diggs aus. Spannend ging´s weiter, nach 30 Minuten lagen die Veilchen mit 58:53 vorn…

Technisches Foul 

…und bestimmten auch den Schlussabschnitt. Weil Benas Veikalas zweimal von jenseits des Perimeters traf – 68:58, die Fans hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Mönninghoff drückte den nächsten „Three-pointer“ rein. Die BG ließ sich den Vorsprung nicht mehr abnehmen. Zu allem Überfluss meckerte Eisbären-Coach Machowski noch gegen die Schiris, bekam ein Technisches Foul. Veikalas und Ruoff warfen die letzten Punkte zum 76:66-Erfolg – trotz wieder 21 Ballverlusten bei der BG. Dafür dominierte sie das Rebound-Verhältnis mit 41(!) eingesammelten Abprallern zu 36 der Gäste. Trainer Roijakkers: „Am Ende mussten das unsere erfahrenen Spieler klären. Die vielen Ballverluste bleiben ein Problem bei uns. “

Übrigens: Das Duell der Freunde entschied am Ende doch der Ex-BGer Harper Kamp mit 17 Punkten für sich, Sein Kumpel Ruoff kam „nur“ auf neun Zähler. Egal!

BG: Williams 5, Veikalas 15, Ruoff 9, Spohr, Carter 6, Schwarz 3, Mönninghoff 5, Waleskowski 15, Sanders 2, Groger, Eatherton 16.

Beste Eisbären: Kamp 17, Diggs 14, Elliott 13.

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