Tiflis. Weitaus besser als erwartet startete Basketball-Bundesligist BG Göttingen in die erste Runde der EuroChallenge. Bei Armia Tiflis verlor das Team von Trainer Stefan Mienack vor über 8000 heißblütigen und lautstarken Zuschauern zwar mit 76:82 (34:43), hatte aber durchaus Chancen, das Parkett in der georgischen Hauptstadt als Sieger zu verlassen.
Die sportliche Leitung war hinterher voll des Lobes. „Wir haben Charakter gezeigt, mit hoher Instensität gespielt. Aber die 20 Offensiv-Rebounds von Armia taten uns weh“, übermittelte Chefcoach Stefan Mienack aus Tiflis. „Wir haben nie aufgehört zu kämpfen und einen Schritt nach vorn gemacht“, lobte Sportdirektor Jan Schiecke.
Die Veilchen ließen den möglichen Erfolg im Prinzip schon im ersten Viertel liegen. Das verloren sie mit 14:23, während die anderen Viertel aus Sicht der Gäste so endeten: 20:20, 14:15, 28:24.
Neben Marco Grimaldi und Kyle Bailey fiel kurzfristig auch noch Max Weber aus, der sich im Training einen Tag zuvor einen schweren Nasenbeinbruch (Ellenbogencheck von Paris Horne) zugezogen hatte und lediglich für 31 Sekunden eingesetzt wurde. So konnte Mienack mit einer Rotation von nur sieben Akteuren spielen lassen, von denenzudem Philip Noch nie richtig in die Partie fand.



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