BG-Konkurrent Phoenix Hagen kündigt Insolvenzantrag an

Hagen. Ein Konkurrent weniger für die BG Göttingen im Kampf um den Klassenerhalt der Basketball-Bundesliga. Denn Liga-Konkurrent Phoenix Hagen steht vor der Pleite. Die Phoenix-Verantwortlichen kündigten für Mittwoch an, beim Amtsgericht in Hagen einen Insolvenzantrag stellen zu wollen. Sobald der schriftliche Nachweis des Insolvenzantrags der Leitung der Basketball-Bundesliga (BBL) vorliegt, werden dem Klub gemäß der Spielordnung in der Tabelle vier Punkte abgezogen.

Zum Saisonstart gewann die BG in Hagen mit 84:75. Nach den ersten fünf Partien ist Phoenix das einzige noch sieglose Team der Liga und belegt den letzten Tabellenplatz. Aller Voraussicht nach wird der Klub demnächst in der Tabelle deshalb mit Minuspunkten geführt

BBL-Geschäftsführer Stefan Holz zeigte sich über das Vorgehen und das Handeln der Phoenix-Verantwortlichen irritiert. „Die Zahlen, die uns im Oktober fristgerecht vorgelegt wurden, haben sich im Vergleich zu denen aus dem Juli erheblich negativ verändert. Wie es dazu kommen konnte, werden wir nun mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter aufarbeiten.“ Welche Konsequenzen sich daraus ergäben, lasse sich momentan nicht sagen, so Holz.

Phoenix Hagen hatte bereits in der vergangenen Spielzeit mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Der Klub hatte gegen Mitteilungspflichten verstoßen und im Zuge dessen anschließend einen Sanierungsplan vorgelegt.

Laut BBL werde sich zeitnah zunächst der Gutachterausschuss und dann der Lizenzligaausschuss mit den neuen Planzahlen auseinandersetzen und diese dann bewerten. (raw)

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