BG-Ladies: Vater Crowder verpflichtet seine Tochter weiter

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Bleibt eine weitere Saison bei den Veilchen Ladies: Göttingens Jennifer Crowder (am Ball) im Test gegen Halles Emi Yancheva.

Göttingen. „Ich freue mich auf die neue Saison mit erneut mehr Verantwortung. Ich denke, dass wir ein auf allen Positionen gut besetztes Team haben werden.

Wir können und wollen mehr erreichen als in der vergangenen Spielzeit.“ Sehr optimistisch schaut die 20-jährige Jennifer Crowder auf die kommende Saison der zweiten Basketball-Bundesliga schon einmal voraus. Crowder wird auch in der kommenden Spielzeit für die BG 74 Göttingen spielen. Sie verlängerte jetzt ihren Vertrag und soll, nachdem die Amerikanerin Monique Smalls den Verein verlassen hat, auch mehr Verantwortung auf der Spielmacherposition übernehmen. Das hofft auch ihr Vater Richard Crowder, der als verantwortlicher Geschäftsführer der Veilchen Ladies seine Tochter weiter verpflichtet hat.

Jennifer Crowders Basketball-Karriere begann sehr früh bei der BG 74 und hatte nur eine Unterbrechung, als sie studienbedingt für eine Saison nach Marburg zum Erstligisten BC Pharmaserv und mit Doppellizenz für den Zweitligisten Bender Baskets Grünberg spielte. Vor einem Jahr aber kehrte sie nach Göttingen zurück und spielte in der vergangenen Spielzeit eine sehr gute Rolle bei den Veilchen Ladies, erzielte durchschnittlich 7,6 Punkte por Partie, angelte sich zwei Rebounds und lieferte 1,4 Assists ab. Der neue Trainer der BG 74, der Grieche Giannis Koukos, freut sich auf Jennifer Crowder: „Sie lebt Basketball und wird uns anführen.“

Sehr gute Nachwuchsarbeit

Auch ihr Vater freut sich sehr darüber, dass seine Tochter ein weiteres Jahr der BG 74 zur Verfügung steht. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass sich die sehr gute Nachwuchsarbeit bezahlt gemacht habe, die Göttingerinnen seit Jahren in der Bundesliga mit einem WNBL-Team vertreten sind.

„Wir führen aktuell sehr viele Gespräche mit Sponsoren und Spielerinnen. Ich bin mir sicher, dass unser Team auch in der kommenden Saison ganz oben mitspielen wird“, sagt Vater Crowder. Damit deutet er an, dass zumindest die Platzierung der vergangenen Saison, nämlich Platz vier, der die Teilnahme an den Playoffs zur Bundesliga bedeutete, erreicht werden soll. (wg/gsd)

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