BG-Ladies verlieren erstes Halbfinal-Playoff in Hannover 67:78

Verbissener Kampf um den Ball: Jana Lücken stochert nach gegen Hannovers Stefanie Grigoleit. Hinten Mo Smalls. Foto: Petrow/gsd

Hannover. Zeitweise haben sie es richtig spannend gemacht, doch aller Einsatz und Elan blieb am Ende unbelohnt. Die BG 74 Veilchen Ladies verloren das erste Playoff-Halbfinale beim TKH Hannover mit 67:78 (37:40).

Dem ungeschlagenen Spitzenreiter der 2. Liga Nord boten die BGerinnen ein tollen Kampf, doch letztlich dominierte der große Favorit. Jetzt müssen die Göttingerinnen am Ostersamstag im zweiten Spiel zuhause gegen den TKH gewinnen, wenn sie das vorzeitige Aus vermeiden wollen.

„Noch ist nichts verloren“, meinte BG-Coach Hermann Paar. „Wir haben das Spiel bei den Rebounds verloren, da fehlt uns einfach die Größe und die verletzte Vera König.“ Der TKH fischte unglaubliche 60 Rebounds, die Veilchen nur 35. Besonders weh taten dem Paar-Team aber die 23 Offensiv-Rebounds, wodurch der TKH viele zweite und dritte Chancen bekam.

Die Veilchen erwischten einen guten, konzentrierten Start und gewannen das erste Viertel relativ deutlich mit 23:16. Hannovers Starspielerin Melissa Jeltema hatten sie noch gut im Griff, gestatteten der Ausnahmeakteurin nur zwei Zähler.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Hannoveranerinnen aber besser ins Spiel und legten einen 12:2-Lauf hin. Birte Becker und Jana Lücken konterten jedoch mit vier Punkten zur erneuten Göttinger 30:28-Führung. Gegen Ende des zweiten Viertels zauberte Bencker dem TKH nochmal einen Dreier zur 35:34-Führung rein, doch der Tabellenführer der Hauptrunde ging mit einem 40:37 in die Kabine, nachdem er die zweiten zehn Minuten mit 24:14 für sich entschieden hatte.

Auch im dritten Abschnitt boten die BG-Ladies dem TKH Paroli. Raven Anderson verkürzte zum 39:40. Erst nach der 24. Minute setzten sich Jeltema & Co. leicht ab, führten 50:42. Nach 30 Minuten lag Hannover mit 60:53 in Front.

Im Schlussviertel wahrte der TKH seine Führung von acht bis zehn Zählern. So sehr sich die BG-Ladies auch bemühten – es reichte nicht mehr. „In der Offensive haben wir uns zu wenig getraut, den Ball nicht schnell genug laufen lassen“, meinte Paar. „Am nächsten Samstag brauchen wir jetzt die Unterstützung unserer Fans. In zwei Wochen wollen wir nach einem Heimsieg nochmal in Hannover antreten.“ Das wäre dann das dritte und entscheidende Viertelfinale.

BG 74: Crowder 9/davon 1 Dreier, Daub, Pilz 7, Dobroniak, Bencker 12/1, Flasarova 11/1, Smalls 14/1, Hirmke 3/1, Lücken 2, Anderson 9, Zimmermann. 

TKH: Jeltema 26, Grigoleit 20, Johnson 16, Höltermann 6, Bartsch 5/1, Schreck 3, Mihalyi 2.

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