Basketball-Playoffs: Abwehr-Ass vor Uni-Vertrag

Frazier-Wechsel droht zu scheitern

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Chester Frazier

Göttingen. Es wäre zu schön gewesen! Nach der Trennung von Mike Scott spekulierte man bei der BG Göttingen mit dem Comeback von Chester Frazier (25). Nun aber sieht es so aus, als scheitere es.

Der Grund: Der Amerikaner hat einen überaus gut dotierten Vertrag als Assistenz-Coach bei University of Illinois in Aussicht und ist daher unabkömmlich.

Es liegt also wie so oft bei der BG ohne eigenes Verschulden am Geld. BG-Trainer John Patrick klärt auf: „Chester soll einen Vertrag als Vollzeit-Assistenztrainer bekommen. Da erhält er ein sechsstelliges Gehalt. So eine Chance kriegt man meistens nur einmal im Leben. Der Chefcoach des Uni-Teams kassiert übrigens über zwei Millionen Dollar.“ Patrick weiter: „Deshalb sieht es nicht gut aus, dass Frazier zu uns kommt.“

Der Veilchen-Coach scheint dabei hin- und hergerissen: Einerseits gönnt er Frazier natürlich diese „unglaubliche Chance“, andererseits hätte er ihn in den am Samstag beginnenden Playoff-Viertelfinals gegen die Frankfurt Skyliners gern als eisenharten Defensivspezialisten dabei gehabt. Frazier wäre sicher der ideale Mann gewesen, um Frankfurts TopSpielmacher DaShaun Wood aus der Partie zu nehmen.

Konzentriertes Training

Doch Patrick, dessen Team immerhin sechs der letzten sieben Vorrundenspiele in der Bundesliga gewann, ist auch ohne Frazier zuversichtlich. „Die vergangenen drei Tage haben wir intensiv und konzentriert trainiert. Zu den letzten Wochen war das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Jungs sind auf Frankfurt fokussiert.“ Ohne Scott böten sich neue Chancen für Christoph Tetzner und Jermain Raffington. (haz/gsd)

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