BG Göttingen vor dem Saisonstart: Wieder zählt nur der Klassenerhalt

Für die Veilchen legt man sich doch gern mal quer: Göttingens Neuzugang Jesse Sanders (am Ball) hat gegen Gotha abgehoben und versucht gegen Saysean Paige (55) einen Korbleger. Der neue BG-Spielmacher erwies sich in der Vorbereitung ein Wirbelwind. Alle Fotos: Jelinek/gsd

Mehr Spektakel!“ Das kündigt Frank Meinertshagen für die kommende Saison in der Basketball-Bundesliga, in die die BG Göttingen am Samstag mit dem Auswärtsspiel in Hagen startet. Es ist die dritte Saison in Folge in der höchsten Liga, die auch bei den Verantwortlichen der Veilchen als hohes Gut geschätzt wird.

Mit der bemerkenswerten Prognose meinte der Geschäftsführer der „Pro Basketball Göttingen GmbH, dass die neue Mannschaft sehr viel schneller spielen wird als das Team aus der vergangenen Saison. Was aber beinhalten werde, dass es „auch mehr Fehler“ geben werde. Insgesamt sieht Meinertshagen das Team 201/17 „besser aufgestellt als die Mannschaft vor einem Jahr“. So spreche durchaus Zuversicht aus seinen Worten, meinte Meinertshagen.

Noch nie alle zusammen

Allerdings sei die Vorbereitung „schwierig wie immer“ gewesen, womit der BG-Chef unter anderem auf die schwere Verletzung von Neuzugang Andrej Mangold anspielt.: „Das ist schon echt extrem! Das gesamte Team hat nicht ein einziges Mal zusammengespielt. Das ist nicht gut, aber wir sind ja auf einem Langstreckenlauf“, sagt Meinertshagen.

Auch er schätzt das Auftaktprogramm als überaus schwierig ein. „Da wird wohl nicht allzu viel zu holen sein.“ Aber man müsse diese Phase nutzen, um sich für die wichtigen Spiele gegen die Gegner auf Augenhöhe einzuspielen. Meinertshagen hat den Eindruck, dass man bislang „relativ viel aus den sportlichen Möglichkeiten herausgeholt“ habe. „Die neuen Spieler sind menschlich schwer in Ordnung“, sagt Roijakkers. Das Team muss auch funktionieren. Der Coach gibt zu bedenken, dass er „43 Prozent weniger Etat für die ausländischen Spieler“ habe. Insgesamt geht die BG mit einem Budget von 2,3 Millionen Euro in die neue Serie – wie vor einem Jahr.

Die Kürzung des Spieler-Etats kommt auch dadurch zustande, weil die BG künftig Miete für das gerade entstehende neue Trainingszentrum neben der Sparkassen-Arena zahlen müsse. „Wir haben keine Steigerung im Gesamtumsatz“, erklärt Meinertshagen. Dass man keinen neuen Großsponsor gewinnen konnte, sei schon „eine Wachstumsbremse“.

Trainingszentrum wächst

Das neuen Trainingszentrum wächst und wächst derzeit. Die Funktionsräume sind im Rohbau fertig, demnächst kommt das Dach drauf. Man ist zuversichtlich, dass der Neubau Ende des Jahres fertig ist – ein Meilenstein für BG. (gsd)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.