Göttingen. Nach den tragischen Ereignissen der Vorwoche mit dem Unfalltod zweier Angehöriger von Spielmacher Marco Grimaldi bewies die BG Göttingen großen Kampfgeist, unterlag den Telekom Baskets Bonn aber klar mit 65:84 (30:47).
In der Sparkassen-Arena verzichteten die Veilchen auf ein Show-Programm, ließen die Partie gegen den Tabellenzweiten in gedämpftem Rahmen ablaufen. Eine wirkliche Siegchance hatte das Team von Trainer Stefan Mienack dabei nicht. Die BGer erlaubten sich wieder zu viele Flüchtigkeitsfehler, hielten das Spiel nur gut sechs Minuten ausgeglichen. Danach übernahmen die Rheinländer durch ihr schnelles, passsicheres Spiel das Kommando.
Erst im letzten Viertel kamen die Göttinger noch einmal ein bisschen heran und verkürzten auf elf Punkte Rückstand. Doch Bonn ließ sich die zwei Punkte nicht mehr nehmen. Für die BG trafen Louis Dale (17) und Paris Horne (16) am besten. Bei Bonn waren Jared Jordan (18) sowie Belas Veikalas, Chris Ensminger und Tony Gaffbey (je 12) am erfolgreichsten.
BG: Donkor, Ahelegbe 4, Dale 17, Horne 16, Noch 3, Chikoko 3, Weber 5, Saunders 9, Sykes 2, Mafra 6, Markert. (haz/gsd)



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