37. Miniturnier endet mit sportlicher Überraschung

Göttingen. Ohrenbetäubender Lärm am Sonntagnachmittag in der Sporthalle des FKG. Mindestens 500 Kinder brüllen sich beim „Endspiel“ der Leistungsklasse I der männlichen U 12 zwischen Titelverteidiger Alba Berlin und dem Friedenauer TSC, dem Höhepunkt des 37. Mini-Basketball-Turniers, die Kehle aus dem Leib.

Zuvor spielten am Samstag und Sonntag die kleinen Basketballerinnen und Basketballer in 14 Leistungsklassen auf 33 Spielfeldern in den städtischen Sporthallen ihre Sieger aus. Immer wieder schauten die Kids auf ihre Smartphones, denn erstmals wurden alle Ergebnisse sofort im Internet angezeigt, so dass man immer auf dem neuesten Stand war.

„Es ist alles wieder problemlos gelaufen. Sogar die Schiedsrichteransetzungen haben einen Wert von 90 Prozent gehabt. Das war in den Jahren zuvor nicht immer der Fall, da waren es teilweise nur 60 Prozent“, zeigte sich Wolfram Eisener, neben Manfred Ude Cheforganisator dieses Turniers, sehr zufrieden mit dem Ablauf. Sieben Kleinbusse brachten die Aktiven in die Sporthallen, ein großer Bus der Göttinger Verkehrsbetriebe fuhr die Kinder zum Frühstück am Sonntagmorgen zur IGS Geismar und zur FKG-Sporthalle, wo annähernd 1300 kleine Mäuler gestopft werden mussten.

Vier Nationen waren in diesem Jahr vertreten. Neben den deutschen Mannschaften sorgten das österreichische Graz, das französische Kientzheim und aus Luxemburg Bartringen für internationales Flair. „Wie viele Nationen insgesamt vertreten waren, kann man nur erahnen. Es sind ja auch ganz viele Kinder mit Migrationshintergrund dabei, was zeigt, dass Basketball auch eine enorm integrierende Kraft ausstrahlt“, sagt Eisener.

37. Miniturnier endet mit sportlicher Überraschung

In diesem Jahr hat es kein Göttinger Team in ein Finale geschafft. Dass der Friedenauer TSC das Endspiel der LK I der männlichen U 12 mit 36:30 gegen den Vorjahressieger Alba Berlin gewann, war dann doch eine Riesenüberraschung. „Die Jungs haben sich für harte Trainingsarbeit belohnt,“ meinte Friedenaus Trainer Nick Mynter, der seit fünf Jahren dieses Team trainiert und mit noch zwei weiteren Teams am Start war. „Wir haben überhaupt das erste Mal gegen Alba gewonnen“, freute sich Mynter, der Veranstalter BG 74 Göttingen für die Organisation lobte. „Göttingen ist immer toll.“

Der Vertrag mit den beiden Sponsoren, der Beko-BBL und dem Deutschen Basketballbund, ist ausgelaufen, doch Jens Staudenmayer und Stefan Raid machten deutlich, dass sie sich durchaus vorstellen können, den Vertrag für dieses Miniturnier zu verlängern. „Ohne die beiden ginge es nicht“, so Ude.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.