Basketball:

BG-Kapitän Dominik Spohr im HNA-Interview

Dominik Spohr

Göttingen. Dominik Spohr ist der dienstälteste Spieler beim Basketball-Bundesligisten BG Göttingen. Er geht bereits ins vierte Jahr für die Veilchen auf Korbjagd. Vor der am kommenden Samstag beginnenden Saison mit dem Auswärtsspiel bei Phönix Hagen sprachen wir mit ihm.

Wie kommt’s, dass Sie jetzt Kapitän geworden sind?

Spohr (lacht): „Das liegt an meiner langjährigen Dienstzugehörigkeit. Ich bin gefragt worden, ob ich es machen möchte und habe mich dann dazu entschieden. Ich hatte mir im Vorfeld schon Gedanken gemacht. Seit ich hier bin, war ja David Godbold immer Kapitän.“

Was hat Sie bewogen, bei der BG ins vierte Jahr zu gehen?

Spohr: „Mir hat’s bisher ganz gut gefallen bei der BG. Ich bin gern hier in Göttingen, spiele gern in diesem System. Wir hatten zwei sehr erfolgreiche Jahre, ein etwas holpriges Jahr. Auch das haben wir aber gut überstanden. Sowas schweißt Spieler und Stadt zusammen. Für mich war das eine einfache Entscheidung.“

Wie sind Ihre persönlichen Ziele und die mit der Mannschaft?

Spohr: „Meine persönlichen Ziele stehen hinter dem Wohl des Kollektivs. Wir haben als Minimalziel den Klassenerhalt. Alles darüber hinaus ist ein Bonus. Wir müssen wirklich wieder kämpfen, um drin zu bleiben. Erstmal sind die Punkte für den Erhalt wichtig.

Wie sehen Sie die Zusammenstellung des neuen Teams?

Spohr: „Das ist ein großer Unterschied zum letzten Jahr. Wir waren gezwungen, Veränderungen vorzunehmen wegen Mangolds schwerer Verletzung. Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern mit mir, Malte und Mathis und jungen Amerikanern.“

Trainer Roijakkers sagte, mit diesem Team mache es Spaß?

Spohr: „Kann ich nur bestätigen! Jeden Tag im Training ist die Stimmung anders. Es ist deutlich wahrzunehmen, dass hungrige Spieler dabei sind. Keiner gönnt sich eine Auszeit. Das Training macht jeden Tag Spaß. Die einen geben den Ton an, die anderen ziehen mit.

Die Saison geht in Ihrer Heimatstadt Hagen los...

Spohr: „Man kann sich den Spielplan nicht aussuchen. Ich komme immer gern nach Hagen, Ich habe da eine lange Vergangenheit in meiner Heimat. Phoenix spielt einen einzigartigen Basketball, auf den man sich nur schwer einstellen kann.“

Der Start ist mit fünf Auswärtsspielen in den ersten sieben Partien ganz hart...

Spohr: „Das sehe ich nicht als Nachteil. Wenn man die Topteams schlagen will, ist es am Anfang noch besser, ehe sie eingespielt sind. Das ist nicht so schlimm.“

Neben der S-Arena entsteht gerade das neue Trainingszentrum...

Spohr: „Absolut eine Erleichterung, das macht Vieles einfacher. Die Geschäftsstelle ist auch da. Ein großer Schritt in Sachen Professionalität.“

Noch ein Wort zu Borussia Dortmund?

Spohr (mit Augenzwinkern): „Die könnten mal ein paar Tore mehr schießen. Im Angriff ist noch Sand im Getriebe. Im Ernst: Diesen Fußball sehe ich sehr gerne!“

PS. Spohr ist Dortmund-Fan. Borussia traf 17 Mal in den letzten drei Spielen. (gsd)

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