Zwischen Oldenburg und Bamberg: BG-Duo als Bank-Botschafter

Repräsentanten der Sparkasse Göttingen: Malte Schwarz (2. v. li.) und Dominik Spohr (2. v. r.) erhalten von Ulrich Auspurg aus dem Banken-Vorstand ihre „Dienstkleidung“. Links Trainer Johan Roijakkers, rechts BG-Chef Frank Meinertshagen. Foto: zje/gsd

Göttingen. Nur 15 Stunden nach der ehrenvollen 64:76-Niederlage in Oldenburg hatten Malte Schwarz und Dominik Spohr schon wieder den nächsten Termin für ihren Klub.

Die Sparkasse Göttingen, „einer der verlässlichsten Partner“ (Klubchef Frank Meinertshagen) stellte das Veilchen-Duo als „Botschafter“ des Geldinstituts vor. Kapitän Spohr und Schwarz sind Repräsentanten des Sparkasse bei offiziellen Anlässen wie Betriebsfeiern, in Schulen, der Uni usw. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte Spohr, der ins zweite „Sparkassen-Jahr“ geht.

Nicht nur Spohr und Schwarz hatten aber noch das Oldenburg-Match im Sinn, in dem die BG zur Pause vorn lag und dem Favoriten einen beherzten Kampf lieferte. „Wir haben in der ersten Halbzeit gut verteidigt und viele Rebounds geholt“, blickte der BG-Kapitän zurück. „Nach der Pause ist dann Oldenburgs Qualität zum Tragen gekommen. Bei uns lief es im Angriff nicht mehr so gut. Man hat aber gesehen, dass wir auch Playoff-Teams schlagen können.“

„In der zweiten Halbzeit war bei uns der Rhythmus weg“, meinte Benas Veikalas. Der neue, erfahrene Litauer hätte erst gar nicht spielen sollen, berichtete Trainer Roijakkers. Als er Veikalas fragte, habe er aber doch „ja“ gesagt – so avancierte der Ex-Bonner, der nach dem Spiel noch lange mit Oldenburgs Ex-Bonner Dirk Mädrich plauschte, zum BG-Topscorer. „Wir können aber nicht vorsichtig sein, müssen Risiko gehen“, verteidigte Roijakkers Veikalas’ Einsatz bei nur fünf Göttinger Ausländern im neuen Team.

Was auf diese leidige Problematik zurückführte, die schon in der Vorbereitungsphase ein Thema war: Kommt noch ein sechster Ausländer? Und wenn ja - wann? Roijakkers vertritt derzeit wieder vehement seine Interessen, warnt davor, nicht erst zu (re)agieren, wenn man „in der Scheiße“ steckt. Der niederländische BG-Coach: „Wenn noch ein Spieler kommt, werden die anderen entlastet. Vor allem Mathis Mönninghoff braucht Hilfe, er muss jetzt viel machen.“

BG-Chef Meinertshagen weiß um die Problematik, hätte auch gern den sechsten Ausländer – bleibt aber wie gewohnt vorsichtig. „Im Moment ist kein Geld dafür da“, verwies der Geschäftsführer beim Sparkassen-Termin am Montag darauf, dass es bei den Sponsoren einige Rückzüge (Mahr, Pfeiffer Vacuum usw.) gegeben habe, die man aber durch „Neuzugänge“ aufgefangen habe. Die BG (Etat 2,3 Mio. Euro) stößt schon wieder an ihre finanziellen Möglichkeiten.

An die sportlichen stößt sie wohl am Mittwoch (20.30 Uhr) wieder. Im vorgezogenen BBL-Spiel in Bamberg dürfte kaum etwas drin sein. Bamberg spielt sich dabei ein für den harten Euroleague-Start am Freitag bei Fenerbahce Istanbul. Übrigens: In der FKG2-Halle wurde der BG der Wagen für die Bälle geklaut... (haz/gsd)

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