Eine Übersicht

Bolt, Phelps, Hambüchen: Für viele Stars war es die letzte Olympiade

Tritt ab: Schwimmer Paul Biedermann.

Für Superstars wie Usain Bolt und Michael Phelps waren die Olympischen Spielen in Rio zugleich ihre letzten als Sportler. Auch zahlreiche deutsche Athleten werden 2020 in Tokio nicht mehr dabei sein. Eine (unvollständige) Übersicht.

DIE SUPERSTARS

Usain Bolt (Jamaika/Leichtathletik): Drei Olympische Spiele, dreimal das goldene Triple. Der Mann hat Spuren hinterlassen. Vor allem hinterlässt er eine gähnende Leere – als Sportler, als Liebling des Publikums, als größer Entertainer.
Fabian Cancellara (Radsport/Schweiz): Olympiasieger im Zeitfahren 2008 und 2016 (und darüber hinaus auch mehrfacher Weltmeister). Schon die WM im Oktober in Katar fährt der 35 Jahre alte Schweizer nicht mehr.
Michael Phelps (USA/Schwimmen): Vier Olympische Spiele, 23-mal Gold. Damit läge der erfolgreichste Olympia-Sportler der Geschichte im ewigen Medaillenspiegel der nun 31 Sommerspiele auf Rang 35 – auf Augenhöhe mit Jamaika und Argentinien.

DIE DEUTSCHEN STARS

• Paul Biedermann (Schwimmen): Hält weiter die Weltrekorde über 200 m und 400 m Freistil, aber bei Olympia ist der Doppel-Weltmeister von 2009 ohne Medaille geblieben.
• Fabian Hambüchen (Kunstturnen): Kann problemlos weiterturnen– zumal ihm ja sein Gold-Reck aus Rio in seine Turnhalle in Wetzlar gestellt wird. Wird nicht mehr auf internationaler Ebene starten.
Moritz Fürste (Hockey): Olympiasieger 2008. Olympiasieger 2012. In Rio noch mal Bronze zum Abschluss einer grandiosen Karriere. Mit Fürste verliert die Mannschaft nicht nur einen Spieler von Weltklasse-Format, sondern ihr Aushängeschild.
Christina Obergföll (Leichtathletik, Speer): Weltmeisterin 2013, Bronze (2008) und Silber (2012) bei Olympia. In Rio nur noch Rang acht. Startet am 3. September noch mal beim Istaf in Berlin, macht dann erst mal wieder in Familie.
Robert Harting (Leichtathletik, Diskus): Olympiasieger 2012, diesmal gescheitert in der Quali, Bruder von Rio-Olympiasieger Christoph Harting. Will noch bis zur EM 2018 in Berlin werfen.
Ludger Beerbaum (Springreiten): Rio waren seine siebten Spiele, es gab noch einmal Mannschaftsbronze zu viermal Gold. Will ab und an als Einzelreiter bei kleineren Turnieren starten. (sid)

Kommentare

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