BVB will Tabellenspitze - Gladbach mit Respekt vor Mainz

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Die Tabellenspitze im Blick: Dortmunds Trainer Thomas Tuchel will mit dem BVB auf Platz eins springen. Foto: DeFodi Cathrin Mueller

Borussia Dortmund hat einen souveränen Saisonstart hingelegt. Bei Aufsteiger Ingolstadt kann die Bundesliga-Spitze eingenommen werden. Borussia Mönchengladbach muss im Heimspiel gegen Mainz hingegen einen Fehlstart verhindern.

Ingolstadt (dpa) - Borussia Dortmund kann mit einem Sieg beim FC Ingolstadt erstmals seit fast zwei Jahren wieder die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga übernehmen.

Gewinnt der BVB mit mehr als zwei Toren Vorsprung ist der Spitzenplatz in jedem Fall erstmals seit dem 28. September 2013 erobert. Mit einer makellosen Pflichtspielbilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen unter Neu-Trainer Thomas Tuchel kommt die Borussia als Bundesliga-Premierengast nach Ingolstadt.

In Bayerns fünftgrößter Stadt herrscht Fußball-Euphorie, nach dem 1:0 zum Saisonauftakt in Mainz möchte der Liga-Neuling am Sonntag auch gegen den großen BVB mutig auftreten. "Wir werden vor einige Probleme gestellt werden", sagte FCI-Coach Ralph Hasenhüttl voraus. Es werde in der Bundesliga nicht jede Woche "so lockig-flockig" für den Aufsteiger abgehen wie beim ersten Sieg bei Mainz 05 in der Vorwoche. Aber man habe im Spiel eins auch gesehen, "wie es funktionieren kann", sagte der Österreicher. Stabil stehen - und vorne zuschlagen.

Das möchte auch Borussia Mönchengladbach nach dem 0:4-Fehlstart in Dortmund diesmal gegen Mainz am Sonntag. "Wir wollen so schnell wie möglich punkten", sagte Trainer Lucien Favre im Borussia-Park. Der Champions-League-Teilnehmer hat allerdings auch vor den Rheinhessen Respekt. "In der vergangenen Saison haben wir zweimal unentschieden gegen Mainz gespielt, das sagt viel aus. Es ist nie leicht, gegen diesen Gegner zu spielen", meinte Favre.

Der Gladbacher Coach muss erneut improvisieren. Neben den verletzten Fabian Johnson und Alvaro Dominguez sowie dem gesperrten Havard Nordtveit fehlen auch weiterhin André Hahn und Abwehrchef Martin Stranzl. Mit Zugang Nico Schulz, der diese Woche von Hertha BSC an den Niederrhein wechselte, plant Favre noch nicht. "Er braucht noch etwas Zeit und wird nicht im Kader stehen", erklärte der Trainer.

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