DEB: Darum läuft's bei der Eishockey-WM noch nicht

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Christian Ehrhoff (Nr. 10) im Zweikampof mit Frankreichs Jordann Perret.

St. Petersburg - Das Auftakt-Wochenende endete für die deutsche Eishockey-Auswahl bei der WM in Russland ernüchternd. Mit zwei Pleiten ging es ins Turnier. Woran lag's?

Das 1:5 gegen den Mitfavoriten Finnland am Sonntag war erwartbar, das 2:3 nach Penaltyschießen gegen Frankreich vom Vortag nagte am Selbstvertrauen. Vor dem wegweisenden Spiel gegen die Slowakei bleibt nur der Montag für die Analyse. Drei Faktoren, warum es bislang beim Team von Bundestrainer Marco Sturm noch nicht wie gewünscht läuft:

Die Defensive: Die Abwehr hat trotz der NHL-Verstärkung von Christian Ehrhoff und Korbinian Holzer noch kein WM-Niveau. „Wir müssen konsequenter und kompakter aus der Defensive raus spielen“, forderte Holzer. „Wenn wir nicht drei, vier Tore pro Spiel kassieren, dann tun wir uns auch leichter, dass wir mal ein Spiel 2:1 oder 3:2 gewinnen.“

Die Top-Reihe: Die NHL-Senkrechtstarter Leon Draisaitl und Tobias Rieder sowie DEL-Routinier Patrick Reimer verzückten in der Vorbereitung die Fans. In St. Petersburg schossen sie noch nicht die erhofften Tore. Bundestrainer Marco Sturm forderte eine Steigerung. „Ich denke, dass das kommen wird“, sagte der 20-jährige Draisaitl. „So ein Turnier ist auch dafür da, dass man sich von Spiel zu Spiel steigert.“

Die Anfangsphase: Den Beginn hat das deutsche Team bislang stets verschlafen. In beiden Partien lief die DEB-Truppe früh einem Rückstand hinterher. Gegen die Franzosen waren gerade 3:38 Minuten bis zum ersten Gegentor von der Uhr heruntergelaufen, gegen die Finnen 6:22 Minuten. „Wir müssen gegen die Slowaken von Anfang an hellwach sein“, forderte Verteidiger Holzer.

Eishockey-WM 2016: Alle Infos

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dpa

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