Der Große Preis von Australien: Darauf muss man achten

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Weltmeister Lewis Hamilton startet von der Pole Position. Foto: Diego Azubel

Nico Rosberg und Sebastian Vettel wollen sich mit einem Sieg in Melbourne Schwung für ihre Formel-1-Titelmission holen. Lewis Hamilton möchte das als Titelverteidiger verhindern. Mit der Pole Position hat er die besten Voraussetzungen für sich geschaffen.

Melbourne (dpa) - Die Formel 1 feiert am Sonntag ihren mit Spannung erwarteten Saisonauftakt in Australien. Auf der ersten von 21 Etappen startet Lewis Hamilton von der Pole Position. Sein Mercedes-Stallrivale Nico Rosberg und Sebastian Vettel im Ferrari sind seine ersten Jäger. Darauf muss man achten.

DER START

Die Regenwahrscheinlichkeit ist gering, ein wetterbedingtes Chaosrennen ist daher nicht zu erwarten. Dennoch ist das Erlöschen der Roten Ampeln immer eine ganz heiße Phase. Nicht zuletzt deshalb, weil letztmals vor 112 Tagen beim Saisonfinale in Abu Dhabi um Punkte gerast wurde. Noch vor der ersten Rechtskurve kam es 2002 zu einem spektakulären Unfall: Der damalige BMW-Sauber-Mann Ralf Schumacher fuhr auf den Ferrari von Rubens Barrichello auf und hob ab.

DER WELTMEISTER

Viel war bei Lewis Hamilton mal wieder von seinem aufregenden Privatleben die Rede. Ist der britische Titelverteidiger zu sehr abgelenkt, um überhaupt auf dem Asphalt Topleistung zu bringen? Nach seiner Pole Position muss man erstmal wieder konstatieren: nein. "Letztes Jahr war der Wagen schon gut, dieses Jahr haben wir das Niveau sogar angehoben", schwärmte Hamilton.

DIE DEUTSCHEN JÄGER

Nico Rosberg und Sebastian Vettel sitzen Hamilton im Nacken. Der deutsche Mercedes-Stallrivale von Hamilton will nach Rang zwei in der Qualifikation den Briten dann überholen, wenn es darauf ankommt: am Rennsonntag. Der deutsche Ferrari-Star ist zuversichtlich für den Auftakt, obwohl Mercedes den ersten Eindrücken 2016 zufolge überlegen ist. Mit seiner "Margherita" rechnet sich Vettel gute Chancen auf seinen insgesamt zweiten Erfolg im Albert Park aus.

DAS TREFFEN DER TEAMCHEFS

Nach der vernichtenden Kritik am neuen Qualifikationsformat wollen sich die Formel-1-Teamchefs Medienberichten zufolge am Sonntag zu einer gemeinsamen Beratung treffen. Für sie steht demnach die Frage im Vordergrund, ob bereits zum zweiten Grand Prix am 3. April in Bahrain der von Fahrern und Funktionären scharf kritisierte Modus schon nach seiner ersten Auflage wieder geändert werden kann.

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