Deutschland klarer Außenseiter gegen Finnland

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Gegen Finnland wird es die deutsche Auswahl extrem schwer haben. Foto: Anatoly Maltsev

Nach dem ernüchternden WM-Start und der Niederlage nach Penaltyschießen gegen Frankreich ist das deutsche Eishockey-Nationalteam sofort wieder gefordert. Allerdings wartet eine fast unlösbare Aufgabe.

St. Petersburg (dpa) - Ihr Auftaktspiel bei der Weltmeisterschaft hat die deutsche Eishockey-Auswahl 2:3 nach Penaltyschießen gegen Frankreich verloren. Gegen Finnland droht (15.15 Uhr) die zweite Niederlage.

DER GEGNER: Finnland scheint eine kaum lösbare Aufgabe. Am Freitag ließ der Champion von 1995 und 2011 Weißrussland beim 6:2 keine Chance. Bundestrainer Marco Sturm hatte sich vor Turnierbeginn als Finnland-Fan zu erkennen gegeben und auf die Finnen als Weltmeister von Moskau getippt. Stürmer Felix Schütz meinte: "Wir müssen hoffen, dass sie uns ein bisschen unterschätzen, so wie wir die Franzosen unterschätzt haben."

AUSGANGSLAGE: Nur ein Punkt gegen die Franzosen war für den möglichen Viertelfinal-Einzug viel weniger als erhofft. Dadurch hat sich der Druck für die weiteren Aufgaben erhöht. Gegen den Vize-Weltmeister von 2014 ist eine Niederlage aber durchaus einkalkuliert.

DIE STATISTIK: Zuletzt startete eine deutsche Mannschaft 2013 mit zwei Niederlagen in eine WM, in Helsinki verlor sie sogar dreimal nacheinander. Der bisher letzte WM-Sieg gegen Finnland datiert von 1993. "Ich glaube, dass die Mannschaft noch die eine oder andere Überraschung schaffen kann", sagte Torwart Timo Pielmeier.

DAS SAGT DER TRAINER: "Dass es schwierig ist, weiß jeder. Wir wollen uns steigern, das ist unser Ziel. Wir werden versuchen, den Finnen das Leben so schwer wie möglich zu machen", sagte Marco Sturm.

AUSBLICK: Am Montag hat die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes Pause. Am Dienstag folgt dann das dritte Gruppenspiel gegen die Slowakei (15.15 Uhr/Sport 1).

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