DFB-Elf startet mit frischen Spielerinnen gegen Thailand

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Simone Laudehr (l) und Alexandra Popp werden gegen Thailand nicht spielen. Foto: Carmen Jaspersen

Bundestrainerin Neid plant gegen Thailand einige Änderungen in der DFB-Startelf. Leupolz kehrt nach überstandener Verletzung zurück. Popp und Laudehr bekommen eine Pause. Und wahrscheinlich noch einige andere Spielerinnen.

Winnipeg (dpa) - Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft geht das dritte Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft am heutigen Montag (22.00 Uhr MESZ) gegen Thailand mit einigen frischen Spielerinnen an.

Bundestrainerin Silva Neid plant einige Änderungen in der Startformation, auch wenn sie nicht alle verrät. "Eigentlich bleibt man gerne im Spielrhythmus, wenn es ein normales Turnier ist. Aber diese WM ist wegen der schwierigen Umstände kein normales Turnier", meinte Neid beim Abschlusstraining im Winnipeg-Stadion.

Für den DFB-Trainerstab ist wegen der Dauer der WM in Kanada, der langen Reisen und der höheren Belastung auf Kunstrasen wichtig, "dass wir viele Spielerinnen bringen, damit sie ins Turnier finden". Einige Änderungen stehen fest. Die zuletzt wegen einer Schambeinprellung pausierende Melanie Leupolz kehrt in die Anfangself zurück. "Sie wird spielen", verriet Neid.

Klar ist auch, dass Simone Laudehr wegen ihrer leichten Bauchmuskelzerrung und Alexandra Popp (Kniereizung) eine Pause bekommen. Es ist aber davon auszugehen, dass weitere Positionen gegen die Thailänderinnen vorübergehend umbesetzt werden. So könnten die Offensivspielerinnen Lena Lotzen und Sara Däbritz einen Chance von Beginn an bekommen. Für die Außenverteidigerinnen Leonie Maier und Tabea Kemme, die in den ersten beiden Partien durchspielten, könnten Bianca Schmidt und Jennifer Cramer in die Anfangself rutschen.

Unabhängig von der Aufstellung will Deutschland unbedingt als Gruppensieger ins WM-Achtelfinale einziehen. Das hätte auf jeden Fall logistische Vorteile, auch wenn es sportlich im Achtelfinale in Ottawa vielleicht nicht einfacher würde. "Das kann man sowieso nicht planen, weil man nicht weiß, wie die anderen spielen. Wir schauen nur auf uns und wollen immer das nächste Spiel gewinnen", sagte Neid.

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