Kassel. Nach zwei knappen 3:2-Siegen hatten die Huskies diesmal leichtes Spiel. Gegen den Herforder EV gab es im Punktspiel der Eishockey-Oberliga ein leicht und locker herausgespieltes 13:2 (5:0, 4:2, 4:0).

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Weil Michael Christ, der sich bei einem Arbeitsunfall eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, fehlte, hatten Manuel Klinge und Petr Sikora diesmal Alexander Heinrich an ihrer Seite.
Und es dauerte auch nur gut drei Minuten, ehe das Trio erstmals erfolgreich war. Petr Sikora legte für Alexander Heinrich auf, und Herfords Torwart Lars Morawitz hatte das Nachsehen.
Dieser Treffer aber war nicht der erste in dieser Partie, in der die Huskies phasenweise kombinieren durften wie in der vergangenen Saison in der Hessenliga. Florian Böhm war nämlich in der 2. Minute dem Kasseler Paradesturm zuvorgekommen und hatte den Torreigen eröffnet.
Tempo, Passspiel, Abschluss: Schnell war klar, dass die Huskies ihrem Gegner aus Ostwestfalen in allen Belangen deutlich überlegen waren, und deshalb waren weitere Treffer nur eine Frage der Zeit.
Sie fielen durch ein Eigentor, weil Manuel Klinge einen Herforder Abwehrspieler angeschossen hatte (11. Minute), Alexander Heinrich (18.) und wieder Klinge (20.) zum 5:0-Zwischenstand nach dem ersten Drittel.
Natürlich ging das muntere Toreschießen auch im zweiten Drittel weiter, aber nun feierten auch die Herforder Fans. In der 32. Minute krönte Jeffrey Keller einen Konter in Unterzahl zum 1:8, und schließlich bestrafte auch Josh Piro eine Kasseler Nachlässigkeit. Der Herforder Stürmer traf 16 Sekunden vor der zweiten Pause zum 2:9.
Auf der anderen Seite glänzte jetzt Patrick Berendt. Der Huskies-Stürmer erzielte die Treffer sechs, sieben und neun, wobei dem 7:0 ein Alleingang, den Berendt im eigenen Drittel startete, vorausgegangen war. Sven Valenti war zwischendurch zum 8:0 erfolgreich, und von einer Gegenwehr der Gäste konnte keine Rede sein. Jetzt mussten sich die manchmal minutenlang hüpfenden Zuschauer mehr anstrengen, als die Spieler auf dem Eis.
Anschließend durfte sich Herfords Torwart Lars Morawitz erholen, und sein Vertreter Jacob Lamers musste sich dem lustigen Scheibenschießen aussetzen.
Im Schlussdrittel schraubten Marc Roedger, Jiri Mikesz, Semen Glusanok und Alexander Heinrich das Ergebnis schließlich mühelos auf 13:2.
Schiedsrichter: Kissing (Wiehl) - Zuschauer: 3000
Tore: 1:0 (1:57) Böhm (Kostyrew, Roedger), 2:0 (3:06) Heinrich (Sikora, E. Grund), 3:0 (10:15) Klinge, 4:0 (17:46) Heinrich (Klinge), 5:0 (19:56) Klinge), 6:0 (22:05) Berendt (Glusanok, Böhm), 7:0 (25:42), 8:0 (26:25) Valenti (Sikora), 8:1 (31:24) Jeffrey (Keller), 9:1 (38:17) Berendt (Böhm, Valenti), 9:2 (39:44) Piro (Smith, Jeffrey Keller), 10:2 (41:19) Roedger (Mikesz, Kostyrew), 11:2 (47:53) Mikesz (Kostyrew, Engel), 12:2 (50:18) Glusanok (Klinge, Heinrich) 13:2 (54:57) Heinrich (Klinge, Sikora)
Strafminuten: Kassel 4 - Herford: 11 + 10 Anderson + Spieldauer Reiss
Hinweis: In einer vorherigen Fassung stimmte eine Zeitangabe nicht. Wir haben das korrigiert.
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