1730.08.1030.08.10|Kassel Huskies|36 Kommentare
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Kassel. Wie geht es weiter bei den Kassel Huskies? Wie groß sind die Chancen auf Liga zwei? Eine Bestandsaufnahme des Wochenendes.
Der 44-Jährige betrachtet die Situation jedoch realistisch: „Sich Träumereien hinzugeben, wäre fatal.“ Erst einmal wollen und müssen die Schlittenhunde nun abwarten.
Heute kehren Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes, und Oliver Seeliger, Geschäftsführer der ESBG, aus dem Urlaub zurück. „Erst möchten wir mit ihnen persönlich sprechen“, sagt Dahlem. Derweil macht er seine Hausaufgaben und bastelt an einem neuen Finanzplan für die zweite Liga. „Wir überlegen, wie und ob es überhaupt funktionieren könnte.“
Dazu gehören unter anderem ein im Vergleich zur ersten Liga neu gestalteter Spieleretat, eine Kalkulation, was der Spielbetrieb in der zweiten Liga kostet, in welcher Höhe sich Sponsoren engagieren würden, wie viele Zuschauer kommen. „Es gibt bereits viele positive Signale unserer Sponsoren seit Donnerstag“, berichtet Dahlem. „Selbstverständlich hat auch Dennis Rossing seine Bereitschaft sofort zugesichert, die Huskies weiterhin zu unterstützen.“
Zudem müsste Sachwalter Dr. Franz-Ludwig Danko diesem möglichen Weg zustimmen. Denn noch ist das Insolvenzplanverfahren der Kassel Huskies nicht offiziell abgeschlossen, da der Einspruch der DEL immer noch vor dem Bundesgerichtshof liegt und einen offiziellen Abschluss der Sanierung so verhindert.
Noch hat deshalb der vom Insolvenzgericht eingesetzte Sachwalter das letzte Wort, wenn es um finanzielle Fragen bei den Kassel Huskies geht. (mis)
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