Kassel. „Das wird kein Freundschaftsspiel“, verspricht Jamie Bartman. Kassels Eishockey-Trainer geht davon aus, dass seine Huskies die Partie sehr ernst nehmen, die am Freitag um 19.30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle beginnt.
Zwar haben die Huskies genauso wie der EHC Dortmund die Playoff-Ausscheidungsrunde praktisch erreicht, aber Bartman hat genug Gründe gesammelt, um zu dem Schluss zu kommen, dass am Freitag höchste Konzentration und voller Einsatz gefragt sind.
Der Huskies-Trainer will den Tag nicht vor dem Abend loben und weist darauf hin, dass seine Mannschaft unter Umständen doch noch auf den fünften Tabellenplatz zurückfallen kann. Dies wäre bei vier Niederlagen der Huskies und vier Siegen der Löwen Frankfurt der Fall. Ein Szenario, das so unwahrscheinlich ist wie der Weltuntergang im Jahr 2012.
Jamie Bartman hat aber auch gute Gründe, weiterhin den großen Motivator zu geben. „Wir wollen doch jetzt nicht aus dem Rhythmus kommen“, sagt Kassels Trainer. Zudem könnte ja so ganz nebenbei noch der erste Platz in der Zwischenrunde herausspringen, was womöglich die Ausgangsposition in der Playoff-Ausscheidung geringfügig verbessert. Bartman sagt seinen Spielern: „Lasst uns ein Signal setzen.“
Und schließlich geht es auch darum, die Bilanz gegen den EHC Dortmund ein wenig aufzupolieren, denn nach drei Begegnungen haben die Elche die Nase vorn. Aus Kasseler Sicht gab es zunächst ein 5:4 nach Panaltyschießen, dann ein 1:5 und schließlich ein 4:6.
„Wir haben die besseren Spieler“, sagt der Ex-Dortmunder Christoph Koziol, der seit dem 30. Dezember ein Husky ist. Am Freitag wird sich zeigen, ob Kassel auch die bessere Mannschaft hat. (geb)
Wir berichten wieder live in Ticker und Radio vom Spiel aus der Eissporthalle.
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