Endspurt im Wechsel-Theater: Transferzeit geht zu Ende

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Wechselt Julian Draxler zum VfL Wolfsburg? Foto: Guido Kirchner

Berlin (dpa) - Der Montag verspricht viel Spannung um Zu- und Abgänge in der Fußball-Bundesliga. Um 18.00 Uhr endet die Transferperiode und die Planungen bei den Clubs müssen größtenteils abgeschlossen sein.

Auch weil der Abschied von Topstar Kevin De Bruyne zu Manchester City bereits feststeht, wird bis zum Ende noch viel Bewegung bei den Bundesligisten erwartet. Schließlich hat der VfL Wolfsburg allein für den belgischen Nationalspieler rund 75 Millionen Euro erhalten, mit denen sich der VW-Club weiter verstärken könnte.

Und auch andere Vereine wie der FC Schalke 04, Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen und der noch punktlose VfB Stuttgart dürften Interesse an Zugängen haben. Das Schließen des Transferfensters in der Bundesliga um 18.00 Uhr muss aber noch nicht das Ende aller Wechsel bedeuten. In Italien etwa können die Clubs noch bis Montag um 23.00 Uhr, in Spanien bis Mitternacht tätig werden. In England ist das Transferfenster noch bis Dienstag um 19.00 Uhr geöffnet. Vertragslose Spieler wie der frühere Bayern-Profi Claudio Pizarro können sich auch danach noch einen neuen Arbeitgeber suchen.

Die sogenannte Transferliste, über die sich alle Neugierigen über die letzten Trends informieren konnten, gibt es nicht mehr. Die Deutsche Fußball Liga hat auf das Transfer-Online-Registrierungssystem (TOR) umgestellt. Damit sind auch Pannen ausgeschlossen. Denn das gute alte Fax, auf dem früher kurz vor Schluss oft hektisch Verträge in die DFL-Zentrale nach Frankfurt geschickt wurden, hat ausgedient.

Übersicht über Zu- und Abgänge auf bundesliga.de

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