Fecht-Olympiasieger Kleibrink bei Attacke schwer verletzt

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Benjamin Kleibrink gewann bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 die Goldmedaille. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Shanghai/Bonn (dpa) - Fecht-Olympiasieger Benjamin Kleibrink hat sich in Shanghai bei einer Attacke durch einen europäischen Touristen ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

Wie der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) mitteilte, war der 30 Jahre alte Florettfechter nach Ende des Grand-Prix-Turniers in Chinas Hafenstadt mit seinen Teamkollegen zum Abendessen gegangen. Beim Verlassen eines Restaurants wurde er von hinten angefallen. Der mutmaßliche Täter wurde noch vor Ort von den chinesischen Behörden festgenommen.

Nach den dem DFeB vorliegenden Informationen wurde Kleibrink in ein Krankenhaus eingeliefert und befindet sich weiter in stationärer Behandlung. Sein Zustand gilt nach Verbandsangaben derzeitig als stabil, er sei ansprechbar. Ein Start Kleibrinks bei den Europameisterschaften vom 20. bis 25. Juni in Torun/Polen sei laut DFeB unwahrscheinlich.

"Wir sind fassungslos angesichts einer solchen Handlung", sagte DFeB-Sportdirektor Sven Ressel. "Wir hoffen natürlich, dass Benjamin schnell wieder gesund wird und wünschen ihm alles Gute." Kleibrink war 2008 in Peking Olympiasieger geworden. Nach einer längeren Pause war er im vergangenen Jahr zum Fechten zurückgekehrt.

Verbandsmitteilung

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