Bernie schlägt Alarm

Ecclestone: „Formel 1 so schlecht wie nie zuvor“

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Bernie Ecclestone würde sich am liebsten kein Rennen seiner Formel 1 ansehen. 

Barcelona - Von seinem Produkt Formel 1 hält Bernie Ecclestone derzeit wirklich nicht viel. Der Chefvermarkter der Rennserie hat auch eine Idee zur Steigerung der Spannung.

Bernie Ecclestone hat ein vernichtendes Urteil über die gegenwärtige Lage der Formel 1 gefällt. Die „Formel 1 ist so schlecht wie nie zuvor“, zitierte die „Daily Mail“ den 85-Jährigen vor dem Auftakt der Testfahrten in Barcelona am Montag. „Ich würde mein Geld nicht ausgeben, um mit meiner Familie ein Rennen anzusehen. Ausgeschlossen.“

Ecclestone führt diesen seiner Ansicht nach verheerenden Zustand auf jene Leute zurück, die nur den kurzfristigen Erfolg im Blick hätten. Als einen entscheidenden Faktor erachtet Ecclestone angesichts der jüngsten Dominanz von Mercedes die Vorhersehbarkeit der Rennausgänge. Deshalb schlägt der frühere Autoverkäufer, der seit mehr als 40 Jahren die Geschicke der Rennserie lenkt, einen angepassten Qualifikationsmodus für die Grand Prix vor.

„Wir brauchen Wettbewerb im Racing“, sagte Ecclestone. Seiner Überlegung nach könnte in der Zukunft ein Teil der Startaufstellung auf den Kopf gestellt werden, um mehr Spannung zu erzeugen. So könnte zum Beispiel der Schnellste nach der Qualifikation von Platz zehn aus starten, der eigentlich Zweitschnellste entsprechend von Rang neun und so weiter. „Diese Art sorgt für Wettbewerb unter den Jungs mit ähnlicher Geschwindigkeit“, meinte Ecclestone. Solch ein neuer Modus würde bestimmt für Gesprächsstoff sorgen.

Körperlich sieht sich der 85-Jährige in guter Verfassung. Allerdings sei er manchmal vergesslich, erzählte Ecclestone weiter. „Aber nur, wenn ich möchte.“

DPA

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