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Beyazits Tore ein Genuss

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So wird"s gemacht! RSV-Torjäger Özkan Beyazit überlistet mit einem direkten Freistoß die Oldenburger Mauer und erzielt so den 3:1-Endstand für die Göttinger. Foto: Jelinek

Göttingen. Der RSV Göttingen 05 ist in der Fußball-Oberliga Niedersachsen weiter auf dem Vormarsch. Nach dem überzeugenden 3:1 (3:1)-Sieg gegen den VfB Oldenburg erklimmten die Schwarz-Gelb-Grünen in dieser Saison erstmals mit dem neunten Rang einen einstelligen Tabellenplatz.

Matchwinner war einmal mehr RSV-Torjäger Özkan Beyazit. Schlitzohriger kann man ein Tor nicht schießen, wie dem Torjäger dieses mit der 1:0-Führung bereits nach acht Minuten gelungen ist. Den Freistoß am rechten 16 m-Eck zirkelte Beyazit an der Mauer ins kurze Toreck vorbei. Einfach unglaublich!

RSV mit vielen Torchancen

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir gegen eine der bisher stärksten Defensive der Liga uns so viele Torchancen erarbeiten konnten“, wunderte sich RSV-Trainer Jozo Brinkwerth über die Freiheiten seiner Stürmer in der gegnerischen Hälfte. So verpasste Lukas Zekas gleich zweimal den Ausbau der Führung. Seinen Schuss von der Strafraumgrenze konnte Oldenburgs Keeper Christian Meyer parieren (17.), und in der 23 Minute hätte Zekas ein Missverständnis in der VfB-Defensive genutzt, sein Torschuss wurde aber noch von Tim Petersen geklärt.

„Wir haben einmal mehr mit der ganzen Mannschaft sehr gut gegen den Ball gearbeitet“, lobte Brinkwerth seine Spieler, die den Torschrei in der 29. Minute vor der Rekordkulisse von über 1200 Zuschauern erneut in der 29. Minute auf den Lippen hatten, der Kopfball von Nico Grimaldi aber wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde.

Mehr Schussglück hatte Zekas dann in der 32. Minute, als er einen Abpraller vom rechten Torpfosten - Beyazit hatte zu genau gezielt - im Nachsetzen zum 2:0 über die VfB-Torlinie drückte. Chancen auf der anderen Seite - Fehlanzeige. Da musste schon ein Foulelfmeter her, als Julian Lüttmann im Nachsetzen am Torschuss gehindert wurde, den fälligen Elfmeter dann sicher zum 1:2 verwandelte (37.). Aber da war ja noch erneut ein Freistoß für die Gastgeber in der 42. Minute - und ein Özkan Beyazit, der einmal mehr die Oldenburger Mauer düpierte und bei seinem neunten Saisontreffer Meyer keine Abwehrchance ließ.

Spiel geschickt verlagert

„Die zweite Halbzeit hatte ich mit schon ein wenig schwieriger vorgestellt“, meinte ein sehr zufriedener Brinkwerth, der wie viele andere auch nun einen Sturmlauf der Oldenburger erwartet hatte. Der blieb aber aus, weil die Göttinger in der Defensive weiterhin sehr aufmerksam agierten und geschickt das Spiel verlagerten. So blieb den Oldenburgern nur eine Chance in der 84. Minute, als Lüttmann allerdings mit dem Kopf am Ball vorbeirauschte. (gsd)

Von Walter Gleitze

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