Fußball-Bezirksliga: Tuspo Gimte und SG Werratal sollen in Bremke und Sudheim spielen

Auswärtsspiele sind fraglich

Seine Ideen sind gefragt: Ervin Glogic (links). Foto: Schröter

Hann. Münden. In der Fußball-Bezirksliga müssen die beiden Altkreisvertreter diesmal in der Fremde ran. Während die SG Werratal in Sudheim durchaus Siegchancen haben dürfte, steht der TuSpo Weser Gimte beim Dauerrivalen TSV Bremke/Ischenrode vor einer hohen Hürde (Anstoß jeweils Sonntag, 14 Uhr).

TSV Bremke/Ischenrode – TuSpo Weser Gimte. Nachdem die Gimter in den vergangenen Wochen personell auf dem Zahnfleisch gingen und der Kranken- und Verletztenstand zuletzt gegen Bilshausen den Höhepunkt erreicht hatte, dürfte sich die Situation für Trainer Matthias Weise jetzt wieder etwas entspannen. „Dennis Behrens ist wieder fit, Volkan Osmanko wieder dabei, Leon Fromm ist wieder gesund und Bernd Abeln hat diese Wochen locker mittrainiert und könnte somit von der Bank aus eine Alternative sein“, berichtet Weise. Verzichten muss der TuSpo-Coach somit lediglich auf den gesperrten Njegos Despotovic sowie eventuell auf Kai Armbrust, der es aus beruflichen Gründen nicht rechtzeitig zum Anpfiff schaffen könnte.

Auf das Spiel in Bremke freut sich Weise. „Auf dem kleinen Platz dort hat es zwar jede Mannschaft schwer, zumal die Bremker genau wissen, wie sie mit den Verhältnissen dort umzugehen haben“, sagt er. „Aber nachdem wir mit einer echten Rumpfelf Bilshausen geschlagen haben und die jungen Spieler gezeigt haben, was in ihnen steckt, brauchen wir uns vor keinem Gegner zu verstecken.“ In Bremke komme es für seine Mannschaft darauf an, das eigene Potenzial auszuschöpfen und über die volle Spielzeit die Konzentration aufrecht zu halten. „Und dann werden wir auch dort etwas holen“, gibt der TuSpo-Coach betont optimistisch.

TSV Sudheim - SG Werratal. Die Chancen, dass die Partie stattfinden kann, standen gestern äußerst schlecht. „Unser Platz lässt momentan sicher kein Spiel zu. Diese Verhältnisse werden uns auch in den nächsten Wochen beschäftigen“, sagt TSV-Trainer Trainer Rüdiger Schulz, einst erfolgreicher Drittligaspieler bei Göttingen 05. Könnte der Ball rollen, müsste der Coach auf Ruzhdi Rahmani (fünfte gelbe Karte) verzichten.

Werratals Trainer Mike Hoffmann berichtete über eine gute Trainingswoche auf dem Platz in Laubach. Er muss, wie bereits berichtet, für die restlichen Hinrundenspiele auf Hendrik Suslik verzichten. Auf dessen Position im linken Mittelfeld kommt voraussichtlich Steffen Hess zum Einsatz. Den TSV Sudheim schätzt Hoffmann stärker ein als den SV Bilshausen, gegen den die Werrataler zuletzt unterlagen. „Dieses Spiel wollen wir unbedingt mit einer guten Leistung aus den Köpfen kriegen“, sagt Hoffmann. Sudheim schlägt sich allerdings als Aufsteiger mehr als achtbar: Die Mannschaft spielt eine konstante Serie und ist Siebter. Zuletzt führte man bei Sparta mit 2:0 und unterlag dennoch 3:4.

Über den Sudheimer Trainer Rüdiger Schulz sagt Mike Hoffmann übrigens etwas Interessantes: „Das war früher unser Vorbild in Göttingen.“ (per/mbr)

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