Fußballbezirksliga 4: Zwei Gegner für Gimte: die Sonne und TuSpo Petershütte

Die Führung verteidigen

Nach dem0:0 in Northeim will Gimte (rechts: Dennis Behrens beim 4:1 über Lenglern) wieder drei Punkte. Foto: Schröter

Hann. Münden. Drei Spiele sind in der noch jungen Saison erst absolviert und schon stehen die Bezirksliga-Fußballer da, wo sich alle Sportler am liebsten sehen: An der Tabellenspitze.

Im Heimspiel gegen den TuSpo Petershütte gilt es nun erstmals, den Platz an der Sonne zu verteidigen (Anstoß Sonntag, 15 Uhr am Rattwerder). Auch wenn beide Mannschaften als potenzielle Titelanwärter in die neue Spielzeit gestartet sind, hätte der Start unterschiedlicher kaum ausfallen können. Während die Gimter gegen starke Konkurrenz zwei Siege und ein Unentschieden einfuhren, stehen die Petershütter mit gerade mal zwei Pünktchen da. Dem enttäuschenden 1:1-Auftaktremis zuhause gegen Südharz Walkenried folgten eine 1:2-Pleite bei der SG Bergdörfer und ein 2:2 auf eigenem Platz gegen die SG Werratal. „Petershütte ist jetzt wie ein angeschlagenen Boxer und die sind bekanntlich am gefährlichsten“, zieht Gimtes Trainer Matthias Weise seine Schlüsse aus dem TuSpo-Fehlstart.

Um auch diese schwere Aufgabe erfolgreich zu meistern, müsse der Spitzenreiter vor allem eines tun: den Kampf, „der uns mit Sicherheit erwartet, über volle 90 Minuten annehmen. Wir müssen defensiv genauso gut arbeiten wie zuletzt beim 0:0 in Northeim, offensiv aber wieder mehr Akzente setzen“, blickt Weise nach vorne.

Verzichten müssen die Gimter neben den langzeitverletzen Julian Köhler (Kreuzband) und Yannick Nüsse (Patellasehne) auf den beruflich verhinderten Jaroslaw Sopko sowie die privat verhinderten Niklas Rönnfeldt und Christian Remmert. Fragezeichen stehen zudem hinter den Einsätzen der angeschlagenen Njegos Despotovic, Volkan Osmanko (beide muskuläre Probleme) und Niklas Schmitz (Knöchel).

Eine entscheidende Rolle spielen könnten die für Sonntag vorausgesagten Temperaturen von bis zu 35 Grad. „Da gilt es, den inneren Schweinehund zu überwinden“, sagt Weise. Die Tatsache, dass Petershütte am Mittwochabend beim 3:1-Sieg über den FC Grone im Pokal ran musste, könnte sich dabei für die Gimter als nicht zu unterschätzender Vorteil erweisen. (per)

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