Fußball-Bezirksliga 4: Rückschlag für den BSV

SC Hainberg baut die Führung aus

Mit Innenseite: Hainbergs Gianni Weiss (links) kommt gegen Hagenbergs Can-Arif Demirtas zu einer Flanke. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Für den SV Grün-Weiß Hagenberg wird nach dem 0:5 beim Tabellenführer SC Hainberg die Luft in der Fußball-Bezirksliga 4 immer dünner. Einen Rückschlag erlitt auch der Aufsteiger Bovender SV beim 3:4 am Greitweg Das Spiel des TSV Bremke/Ischenrode bei der SG Werratal wurde ebenso abgesagt wie die Begegnung zwischen dem SSV Nörten-Hardenberg und der SG Lenglern.

SC Hainberg - GW Hagenberg 5:0 (1:0). Den Feldverweis gegen seinen Spieler Lehrke (58.) fand GW-Trainer Kevin Kahl unangemessen, weil zumindest die erste Gelbe Karte fragwürdig gewesen sei. Ohnehin sei das Spiel schlecht für seine Elf gelaufen. Zuerst musste Sidorenko verletzt vom Platz (der dritte Ausfall in zwei Spielern) und dann sprang – noch vor dem 1:0 – ein GW-Schuss von der Latte des SCH-Tores an den Innenpfosten und rollte von dort die Torlinie entlang zurück ins Feld. Hainbergs Jörg Lohse: „Da haben wir schon Glück gehabt.“ Anschließend aber hätte der Tabellenführer sich diesen Sieg redlich verdient, da man dem Gast läuferisch und spielerisch überlegen gewesen sei. Ganz teilen mochte Kahl dieses Urteil nicht, da er seine Elf lange Zeit mit im Spiel sah. Erst Maretschkes 4:0 habe die Partie entschieden. - Tore: 1:0 Bettermann (35.), 2:0 Weiss (46.), 3:0 Pfitzner (60.), 4:0 Maretschke (73.), 5:0 Pfitzner (88.). - Gelb-rote Karte: Lehrke (GW/58.).

Sparta Göttingen - Bovender SV 4:3 (4:3). Der Aufsteiger legte los wie die Feuerwehr und führte nach nur 13 Minuten am Greitweg mit 2:0. Doch dann lief es, so BSV-Trainer Andreas Riedel, wie im Spiel gegen Gimte eine Woche zuvor – nur unter umgekehrten Vorzeichen: „Wir haben uns das Spiel aus der Hand nehmen lassen“, fand er keine Erklärung für den Pausenrückstand. Sparta-Coach Enrico Weiß sah das etwas anders: „Wir sind von Beginn an gut in die Partie gekommen und liegen nur durch zwei Konter hinten.“ In dieser Situation habe seine Mannschaft Moral gezeigt und die Partie gedreht. Und hätte nicht dreimal das Torgestänge für den BSV gerettet, der Sieg wäre, so Weiß, höher ausgefallen. Ein Extralob gab es für Stefan Huck, der „Gerbi Kaplan über die vollen 90 Minuten ausgeschaltet hat“, und für den zweifachen Torschützen Finn Daube: „Ich hoffe, da ist jetzt der Knoten geplatzt.“ - Tore: 0:1 Kaden (8.), 0:2 Gieße (13.), 1:2 Daube (20.), 2:2/3:2 Bodenbach (28./30.), 3:3 Kaplan (35./Foulelfmeter), 4:3 Daube (41.). (eko)

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