Fußball-Bezirksliga 4

Weser Gimte siegt gegen SSV Nörten mit 2:0

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Auf dem falschen Bein erwischt wird hier Nörtens Torhüter Dominik Hillemann; er kann Kai Armbrusts Kopfball nur noch hinterschauen. Vom rechten Innenpfosten des SSV-Tores springt der Ball zum vorentscheidenden 1:0 hinter die Linie. 

Hann. Münden. Mit dem 2:0 (0:0)-Sieg über den SSV Nörten erfüllte der Tabellenzweite der Fußballbezirksliga 4, der TuSpo Weser Gimte, seinen Teil am Versuch, den Tabellenführer FC Grone zu stürzen.

Dass es dann am Ende doch nicht reichte, lag am glücklichen Groner Sieg in Hedemünden (siehe unseren Spielbericht oben). Über weite Strecken einer einseitigen Begegnung am Rattwerder, die vorwiegend zwischen den 16ern ausgetragen wurde, belagerten die Hausherren unablässig den Gäste-Strafraum. Die hatten sich eine Spielanlage aus der Taktik-Mottenkiste geborgt: Hinten massiert stehen, bei Ballgewinn langer Hafer nach vorne, und dann hoffen, dass das etwas bringt. Personell unterlegt hieß das: Nörten baute sich mit einer 3-5-2-Formation vor dem eigenen, von Dominik Hillemann zuverlässig gehüteten Kasten auf und hoffte, durch Konter - vor allem über Wienecke und Duymelinck - jene Nadelstiche setzen zu können, die den Gastgeber außer Tritt bringen würden.

Immerhin reichte das aus, um die Platzherren über eine Stunde lang am erfolgreichen Torschuss zu hindern. TuSpo-Trainer Matthias Weise ärgerte sich denn auch nach dem Abpfiff darüber, „dass wir uns vom SSV-Spiel haben anstecken lassen. Uns hat lange Zeit in den Offensiv-Aktionen die letzte Konsequent gefehlt“.

Dennoch war auch Weise der Auffassung, „dass dieser Sieg zum einen hoch verdient und zum anderen auch noch deutlich zu niedrig“ war. Selbst ein 9:2 schien möglich!

Dem ist kaum zu widersprechen. Nachdem beide Seiten bis zur Pause mit Strafraumszenen gegeizt (Gimte war da schon etwas spendabler) und den Zuschauern nur zwei Lattentreffer geboten hatten (Pietri in der 29. Minute und Duymelinck in der 45.), wurde die zweite Halbzeit aus Gimter Sicht besser, weil erfolgreicher. Dennoch fanden die Hausherren auch jetzt bis zum stürmisch bejubelten 1:0 (Arm brust/72.) keinen Weg durch die dichte SSV-Abwehr. Nach einem von Tobias Stief über die Latte geschossenen Strafstoß (89.) erlöste Armbrust (90.+2) seine Elf endgültig.

TuSpo Weser Gimte: Zunker - Bock (71.: Rönnfeld), Abeln, Schreer, Schmitz (55.: Sopko) - Scharfen, Franke, Glogic, Behrens - Pietri (84.: Hayn), Armbrust.

Tore: 1:0/2:0 Armbrust (72./90.+2). (eko)

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