SG Werratal geht gegen SC Hainberg leer aus

Vergebliche Bemühungen: Werratals Marc Glatter (ganz links) setzt einen Schuss aus der Drehung an. Mannschaftskamerad Samih Bisevac (ganz rechts) beobachtet die Szene. Foto: Schröter

Hedemünden. Die SG Werratal kommt in der Fußball-Bezirksliga nicht vom Fleck. Nach der 1:3 (0:1)-Heimpleite gegen den SC Hainberg vom Mittwochabend bleibt das Team auch im vierten Anlauf ohne Sieg.

Das war nichts, was die Werrataler da vor allem im ersten Durchgang geboten haben. Gegen deutlich spritziger und lauffreudiger wirkende Hainberger leisteten sich die Gastgeber viel zu viele Abspielfehler und blieben so immer wieder bereits weit vor dem gegnerischen Tor hängen. Kein Wunder, dass es nur eine einzige Torchance der Gastgeber zu verbuchen gab. Dabei jedoch blieb Marc Glatter, der allein auf den starken Torwart Aleksandar Stankovic zuging, an diesem hängen (28.).

Die Hainberger auf der anderen Seite zeigten eindrucksvoll, warum in dieser Saison mit ihnen gerechnet werden muss. Aus einer sicherstehenden Abwehr heraus überbrückten sie immer wieder zügig das Mittelfeld, um ihre schnellen Spitzen in Szene zu setzen. Immer wieder brannte es lichterloh vor dem Werrataler Gehäuse und immer wieder war es der glänzend aufgelegte Innenverteidiger Martin Fuhrmann, der in letzter Sekunde dazwischen funkte. So schon nach vier Minuten, als er das Leder in höchster Not aus der Gefahrenzone köpfte. Oder kurz vor dem Seitenwechsel, als er den Ball für seinen bereits geschlagenen Schlussmann Fabian Rippe von der Torlinie kratzte.

Den Pausenrückstand verhindern konnte Fuhrmann mit dieser sehenswerten Aktion allerdings nicht. Obwohl die Situation bereits bereinigt schien, ließ sich nämlich Cesur Yazici im eigenen Strafraum zu einem unnötigen Foul an Rolf-Hendrik Ziegner hinreißen. Den völlig berechtigen Strafstoß verwandelte Jonas Hille mit einem Hammer an die Lattenunterkante ins Tor (44.).

Lief es in der ersten Halbzeit schon schlecht für die Platzherren, kam nach der Pause auch noch Pech hinzu. Bei einer unglücklichen Abwehraktion prallte der gerade eingewechselte Bahattin Savran mit seinem Mannschaftskollegen André Thüne zusammen und verletzte sich so schwer am Knie, dass er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste (51.). Die Werrataler versuchten in der Folge zwar alles, blieben aber im Abschluss viel zu harmlos. Nach dem 0:2 durch Maximilian Maretschke, der einen (durchaus haltbaren) Freistoß aus 23 Metern direkt verwandelte (73.), sorgte Frederik Köhler mit einem ebenfalls direkt verwandelten Freistoß zwar nochmal für einen Hoffnungsschimmer (76.). Sieben Minuten vor Schluss nutzte Alexander Kern jedoch einen Abstimmungsfehler in der SG-Abwehr zum endgültigen K.o. der Gastgeber.

SG Werratal: Rippe - Hess, Fuhrmann, Thüne, Ivandic (46. Savran; 51. Bisevac) - Glatter, Dittrich, Köhler, Suslik - Yazici (46. Labes) - Wallner Schiedsrichter: Stichnotz (Dassensen) Tore: 0:1 Hille (44./FE), 0:2 Maretschke (73.), 1:2 Köhler (76.), 1:3 Kern (83.). (per)

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