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„Bückeburg müssen wir hinter uns lassen“

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Özkan
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Göttingen. Jozo Brinkwerth war nach dem 3:2 (0:0)-Erfolg beim VfL Bückeburg voll des Lobes für seine Mannschaft. Da störte sich der Trainer des RSV Göttingen 05 auch nicht an der Tatsache, dass es sein Team nach der komfortablen Drei-Tore-Führung Mitte der zweiten Spielhälfte noch einmal spannend machte. „Dass wir überhaupt mit 3:0 geführt haben, ist ja schon eine kleine Sensation.“

In der Tat, denn im Duell der Aufsteiger mussten die Schwarz-Gelben ab der 43. Minute in Unterzahl spielen. Ausgerechnet Erol Saciri, der Kapitän des RSV, streckte vor der Ausführung zu einem Eckball den Bückeburger Pascal Könemann mit einem Ellenbogencheck nieder. Wie lange der offensive Mittelfeldspieler seinem Team fehlen wird, steht noch nicht fest. Vermutlich wird die Sperre aber länger ausfallen. Nur gut deshalb, dass Nicola Grimaldis vierwöchige Sperre aus der Partie in Lüneburg nun abgelaufen ist.

VfL spielerisch schwach

In Unterzahl nahmen die 05er nach der Pause die freundlichen Einladungen der Gastgeber zum Kontern dankend an. Einmal Lukas Zekas und zwei Treffer von Torjäger Özkan Beyazit sorgten dafür, dass sich die Laune des 05-Coaches wieder etwas aufgehellt hat. Auch deshalb, weil sich der VfL im Spielaufbau fast gänzlich auf Flugbälle beschränkte. „Teams wie den VfL Bückeburg und den Rotenburger SV, gegen den wir ja verloren haben, müssen wir über die gesamte Saison gesehen einfach hinter uns lassen“, fordert Brinkwerth.

RSV-Trainer bietet Rücktritt an

Am Sonntag gastiert der SV Holthausen/Biene zum nächsten Aufsteigerduell im Jahnstadion. Vielleicht gerade zur rechten Zeit, denn der Spitzenreiter kassierte beim 1:3 gegen Eintracht Braunschweig II die erste Pleite in dieser Saison, die Profi-Leihgabe Pierre Merkel mit drei Treffern besiegelte. „Es war klar, dass es irgendwann so kommen würde“, sagte SV-Trainer Alo Weusthof, dessen Team vor allem in der Offensive enttäuschte.

Am treffsichersten präsentierte sich am vergangenen Wochenende aber der BSV Rehden. Eine Woche nach dem Spielabbruch in Göttingen fertigte der Vorjahresachte den Rotenburger SV mit 7:0 ab. Grund genug für Rotenburgs Trainer, die Frage nach dem Sinn seiner Tätigkeit zu stellen. „Ich frage mich, was ich falsch mache oder ob ich die Mannschaft noch erreiche“, sagte Jamal Bounoua gegenüber der Rotenburger Kreiszeitung. (rwx) Foto: zje/nh

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