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Förtsch verpasst Siegtreffer

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Nur Fliegen ist schöner: Den Fallseitschuss des Göttingers Özkan Beyazit (Mi.) kann auch der Hildesheimer Marco Menneking (li.) nicht verhindern. Jungwoo Park kann da über Beyazits Flugeinlage nur staunen. Foto: Jelinek
Nur Fliegen ist schöner: Den Fallseitschuss des Göttingers Özkan Beyazit (Mi.) kann auch der Hildesheimer Marco Menneking (li.) nicht verhindern. Jungwoo Park kann da über Beyazits Flugeinlage nur staunen. Foto: Jelinek

Göttingen. Nach drei Dreiern in Folge in der Fußball-Oberliga Niedersachsen reichte es für den RSV Göttingen 05 vor 1000 Zuschauern gegen den VfV Hildesheim bei seiner Nullnummer lediglich zu einem Punkt. Damit gelang den Schwarz-Gelb-Grünen nur bedingt die Revanche für das Aus im NFV-Pokal gegen die Hildesheimer.

RSV geht nicht volles Risiko

„Mit etwas mehr Glück hätten wir auch gewinnen können“, meinte RSV-Trainer Jozo Brinkwerth, der aber dennoch nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft war. „Wir konnten nicht volles Risiko gehen, denn die Hildesheimer waren bei ihren Kontern immer gefährlich“, begründete Brinkwerth die zeitweise abwartende Haltung seines Teams, das in der Vorwärtsbewegung nicht immer schnell genug nachrückte.

Auch gegen den VfV hatte der RSV-Coach seine Mannschaft auf Offensive aufgestellt. So sollten Torjäger Özkan Beyazit und Lukas Zekas, vor einer Woche in Emden beim 3:1-Sieg noch zweimal erfolgreich, für den nötigen Druck auf die Gästeabwehr sorgen, was gleichwohl nur phasenweise gelang. In der sechsten Minute allerdings hätte Zekas nach einer Rechtsflanke von Beyazit das 1:0 machen müssen, entschied sich für das kurze Toreck, in dem aber VfV-Keeper David Primke auf der Hut war und zum Eckball abwehren konnte. Einen direkten Freistoß von Beyazit aus 18 Metern nur zwei Minuten später drehte der Torwart um den Pfosten.

Erst nach 22 Minuten die erste nennenswerte Tormöglichkeit für die Hildesheimer, als Omas Fahmy nach RSV-Verwirrung im Strafraum an den Ball kam, Torwart Dennis Koch, mit Gesichtsmaske spielend, den Ball abwehrte und Christian Horst im Fallen letztlich zur Ecke klären konnte. „Es war für uns das erwartet schwere Spiel. Wir wussten, dass der VfV uns kaum einmal Gelegenheit zum erfolgreichen Torschuss geben würde“, wusste Brinkwerth um die Stärke der Hildesheimer Abwehr, die nunmehr in neun Spielen erst zehn Treffer kassierte.

Torchancen Mangelware

So blieben klare Torchancen auch im zweiten Spielabschnitt Mangelware. Nach einem dicken Schnitzer von RSV-Innenverteidiger Julian Keseling hatte indes Fahmy freie Schussbahn, doch sein Schuss wurde im letzten Moment noch abgeblockt. In den letzten Minuten hatte Brinkwerth noch einmal umgestellt, Erdem Kazan wurde eingewechselt und Lukas Zekas rückte ins Mittelfeld zurück. Zekas hatte fünf Minuten vor dem Schlusspfiff das 1:0 auf dem Fuß, doch Primke hielt. Die letzte Chance zum erlösenden Siegtreffer für die RSVer hatte Patric Förtsch in der Nachspielzeit, sein Kopfball nach einem Eckball von Zekas strich aber knapp über den VfV-Querbalken. (gsd)

Von Walter Gleitze

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