Calden verliert auch gegen Würzburg

Jahn stolpert weiter: Calden bleibt nach der Heimniederlage gegen Würzburg auf dem vorletzten Platz. Hier wird Luisa Schanze (rechts) bei der Ballannahme gestört. Foto: Hofmeister

Die nordhessischen Regionalliga-Fußballerinnen unterliegen im letzten Heimspiel des Jahres mit 0:2

Calden. Mit einer Enttäuschung endete das letzte Heimspiel des Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden in diesem Jahr. Gegen den ETSV Würzburg verloren die Caldenerinnen mit 0:2 (0:1) und haben damit als Vorletzte drei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Für diese Niederlage machte Jahn-Trainer Engin Keskin bei seiner Elf sowohl Defizite in der Defensivarbeit als auch in der Chancenverwertung aus: „Wir machen unsere Chancen nicht rein und arbeiten zu schlecht nach hinten.“ Gegen den Tabellensiebten hatte Jacqueline Künzl in der Anfangsphase die erste gute Chance, verfehlte aber knapp das Tor. Danach gab es auf beiden Seiten keine klaren Möglichkeiten. Als die Jahn-Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, schlugen die Gäste zu. Einen Schuss von Christina Hahn von der rechten Strafraumseite lenkte Nicole Kreußer zum 0:1 ins Tor (37.).

Im Gegenzug schoss Michelle Schneider nach einem Freistoß an den langen Pfosten direkt ETSV-Torhüterin Alexandra Hetterich an (38.). Auf der anderen Seite verhinderte Jahn-Torhüterin Marigona Zani bei ihren Paraden gegen Theresa Damm und Josefin Hoffer vor der Pause einen noch höheren Rückstand (41., 43.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verfehlte Damm nur knapp das kurze Eck.

Zwei Chancen für Jahn

Nach der Pause sorgten die Gastgeberinnen gleich zweimal für Gefahr vor dem Würzburger Tor, doch der Treffer fiel wieder auf der Gegenseite. Es war ein wirklich sehenswertes Tor, als erneut Kreußer den Ball gekonnt annahm und aus etwa 20 Metern mit links zum 0:2 in die obere rechte Ecke traf (52.)

Vier Minuten später konnte Marylin Herrmann einen der wenigen gelungenen Spielzüge über Luisa Schanze und Rühmer nicht verwerten.

Zwar hatten die Gastgeberinnen im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte noch ihre Möglichkeiten durch Rühmer und die nach langer Verletzungspause wieder eingewechselte Johanna Hildebrandt, doch war der Sieg der Gäste nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

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