Caldener Frauen verlieren in Nürnberg 1:5

Bis zur Pause hielten die Nordhessinnen die Partie offen

Calden. Enttäuschend verlief das zweite Auswärtsspiel für den Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden, der beim 1. FC Nürnberg eine klare 1:5 (1:1)-Niederlage kassierte. Während es für die Jahnerinnen nach dem 1:4 im Heimspiel gegen Freiburg II die zweite klare Niederlage in Folge war, feierte der Club seinen zweiten Sieg in Folge.

Für Jahn-Trainer Engin Keskin war es eine verdiente, aber zu hoch ausgefallene Niederlage: „Wir haben uns von der aggressiven Spielweise Nürnbergs den Schneid abkaufen lassen. Da sind meine Spielerinnen noch zu lieb.“ Gleich zu Beginn des Spiels wurden die Caldenerinnen kalt erwischt, als bereits in der ersten Minute Laura Lederer eine Hereingabe per Direktabnahme zum 1:0 verwertete. Die Gäste hielten aber gut dagegen.

Nach einer Ecke verfehlte Miriam Stüer mit einer Direktabnahme nur knapp das Tor (9.). Stüer vergab auch die nächste Chance per Kopf nach einer Flanke von Michelle Schneider (15.). Schneider wiederum hatte die nächsten beiden Kopfballchancen, scheiterte aber an der Torhüterin und traf danach die Latte (26., 27.). Nach einem Pass von Luisa Schanze in den Lauf von Arlene Rühmer spielte diese die Torhüterin aus und schob den Ball zum hochverdienten 1:1 ins leere Tor (37.). Kurz vor der Pause verfehlte Schanze per Freistoß das Tor (44.). Erneut mit einem frühen Gegentor gerieten die Gäste in der zweiten Halbzeit auf die Verliererstraße. Anna Wachal hatte eine Hereingabe von rechts zum 2:1 verwertet (47.).

Im Gegensatz zur ersten Halbzeit kamen die Jahnerinnen aber nicht mehr ins Spiel zurück. Zwar hatten sie noch Möglichkeiten durch einen Freistoß von Rüühmer sowie durch Schanze und die eingewechselte Franziska Tux (51., 53., 75.), doch wurden sie von den Nürnbergerinnen noch dreimal entscheidend ausgekontert. So erhöhten erneut Wachal, Caroline Eberth und Nadine Nischler noch auf 5:1 (65., 70., 77.).

Calden: Zani – L. Waldherr, Klement, Nuhn, Ohm – Schanze (72. Künzl), Heldt – Mi. Schneider, Rühmer, S. Waldherr – Stüer (68. Tux). (zmw)

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