Frauenfußball-Gruppenliga: Kammerbach beim KSV und gegen Hessenligist Zierenberg

Erst die Liga, dann Pokalfinale

Dominique Remmler

Kammerbach. Im Spitzenspiel der Frauenfußball-Gruppenliga muss die TSG Kammerbach am Samstag beim KSV Hessen Kassel antreten (Anpfiff im Auestadion: 17 Uhr).

Aktuell liegen die beiden Verbandsliga-Absteiger in der Tabelle Kopf an Kopf. Nach drei Siegen aus den ersten drei Spielen rangiert der KSV mit neun Punkten als Dritter zwei Punkte vor den Kammerbacherinnen (sieben Punkte aus vier Spielen). „Wenn wir diese Partie gewinnen, sind wir wieder voll dabei, wenn nicht, verlieren wir erstmal den Kontakt zur Tabellenspitze“, sagt TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl. Wie dicht beide Teams leistungsmäßig beieinander liegen, zeigten die Begegnungen in der Vorsaison, die beide Unentschieden endeten (1:1 und 2:2). Daher geht Weinzierl auch davon aus, dass am Samstag die Tagesform entscheidet. „Auch wenn der KSV auf dem eigenen Kunstrasenplatz Vorteile haben wird und daher wohl auch als leichter Favorit ins Rennen geht.“

Personell kann der TSG-Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Außer Lucia Langefeld, die sich zuletzt beim 0:0 gegen Großenenglis II am Knöchel verletzte und auf unbestimmte Zeit ausfällt, sind alle Spielerinnen an Bord – also auch wieder Dominique Remmler, die am Samstag privat verhindert war und nun die Defensive wieder verstärken dürfte. Wer für Langefeld an der Seite von Katharina Axt stürmen wird, ließ Weinzierl noch offen. „Soviel kann ich sagen: Ich werde das Team etwas umkrempeln und so sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen.“

Montag Pokalfinale

Nur zwei Tage nach dem Spiel bei den Löwen in Kassel muss die TSG schon wieder ran. Am Montag wartet im Finale des Regionalpokals niemand geringerer als der Hessenligist TSV Zierenberg (Anstoß in Edertal-Anraff: 16 Uhr).

„Mit dem Erreichen des Finals sind wir schon für den Hessenpokal qualifiziert und können daher völlig befreit auftreten“, sagt Weinzierl. Dass die Zierenbergerinnen als klare Favoriten ins Rennen gehen, stehe außer Frage. „Trotzdem wollen wir den TSV ärgern und dafür sorgen, dass die Zuschauer ein schönes Fußballspiel zu sehen bekommen“, so Weinzierl. (per) Foto: per

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