Kammerbachs Fußballerinnen beim 0:8 im Hessenpokal gegen Marburg chancenlos

Gekämpft und viel gelernt

Abgezogen: Nicht mehr aufhalten kann die Verteidigerin der SF BG Marburg (links) den Ball nach diesem Schuss von Jana Hildebrand im Trikot der TSG Kammerbach. Foto: per

Kammerbach. Wie erwartet nichts zu holen gab es im letzten Spiel vor der Winterpause für die Fußballerinnen der TSG Kammerbach. In der ersten Runde des Hessenpokals unterlag der Gruppenligist am Samstag dem Hessenligisten SF BG Marburg daheim klar mit 0:8 (0:5).

Auch wenn es am Ende an der Überlegenheit der Gäste nichts zu rütteln gab und das Ergebnis für sich sprach, war das, was das Team von Trainer Karl-Martin Weinzierl seinem Anhang geboten hatte, dennoch aller Ehren wert. Mit großem kämpferischen und läuferischen Einsatz hatten sich die Kammerbacherinnen den vor allen technisch besseren Gästen entgegengestellt und ihnen das Leben schwerer gemacht, als es das Resultat letztlich aussagte.

Dabei hatte es schon schlecht begonnen für Weinzierl und seine junge Truppe. Zunächst hatte Torfrau Saskia Wollenhaupt eine Stunde vor Spielbeginn wegen Krankheit abgesagt, wodurch die gesundheitlich ebenfalls angeschlagene Mittelfeldregisseurin Wenke Eckert das Trikot mit der Nummer eins überstreifen musste. Das brachte den Spielplan des Trainers grundlegend durcheinander. Als Marburg dann auch noch nach nur drei Minuten durch Kyra Denise Czerwinski in Führung ging, waren die Hoffnungen auf einen Überraschungscoup schnell gegen Null gesunken.

Nachdem die Gäste durch einen von Janina Hutera verwandelten Foulelfmeter (11.) und einen sehenswerten Treffer von Katharina Dunst (25.) auf 3:0 davongezogen waren, wurden beinahe auch die eher zaghaften Angriffsbemühungen der Kammerbacherinnen belohnt.

Bei einem der wenigen Erfolg versprechenden Vorstöße nahm sich die nach langer Verletzung wieder genesene Lucia Langefeld aus 25 Metern ein Herz, doch ihr Schuss landete nur an der Querstange (27.).

Zwei weitere Marburger Tore vor der Pause und drei im zweiten Durchgang waren eigentlich zu viel des Guten, doch am Ende konnte Karl-Martin Weinzierl der klaren Niederlage auch einiges Positive abgewinnen. „Meine Mannschaft hat heute alles gegeben, sich so teuer wie möglich verkauft und viel dazugelernt“, war er insgesamt zufrieden mit der Vorstellung.

TSG Kammerbach: W. Eckert – Richter, Grede, Gerbig, Hildebrand – Axt, Sennhenn, Meyer, Friederich (88. Wieber) – L. Eckert (89. Platner), Langefeld.

Tore: 0:1 Czerwinski (3.), 0:2 Hutera (11./FE), 0:3 Dunst (25.), 0:4 Czerwinski (34.), 0:5, 0:6, 0:7/0:8 alle Goy (38./FE/49./HE, 80.). (per)

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