Erstes Hessenliga-Spiel für Viktoria Großenenglis bei Top-Mannschaft TSV Zierenberg

Gelingt die Revanche?

Setzt sich im Zweikampf durch: Viktoria-Stürmerin Johanna Pospich (rechts) im Spiel gegen Klein-Linden. Foto: Kasiewicz

Großenenglis. Gleich zum Auftakt kommt es zum Nordhessen-Derby. In Zierenberg trifft Hessenliga-Neuling TuS Viktoria Großenenglis am Samstag um 17 Uhr auf die heimischen Fußballerinnen vom TSV.

Die Viktoria geht als klarer Außenseiter ins Spiel. Denn bekommt es mit einer der Spitzenmannschaften der Liga zu tun, die mithilfe von einigen Neuzugängen oben mitspielen will. Schon vor zwei Wochen trafen sich die Ligakonkurrenten im Regionalpokal-Viertelfinale. Zierenberg behielt mit 6:2 die Oberhand.

Sie muss der TuS beachten: Die TSV-Mittelfeldspielerin Sarah Landinghoff-Schmidt (rechts) im Spiel gegen Schierstein. Foto: nh

Doch Viktoria-Coach Manuel Mrosek sieht sein Team diesmal keineswegs chancenlos und hält die hohe Niederlage sogar für vorteilhaft: „Für uns lag das Pokalspiel sehr ungünstig in der Vorbereitung. Die Zierenbergerinnen wollen uns sicher nicht unterschätzen, werden aber aufgrund des Ergebnisses im Kopf ein paar Prozent weniger bei der Sache sein.“

Außerdem kann Mrosek, der selbst bei der Pokalpleite nicht anwesend war, wieder auf sechs Spielerinnen - unter anderem fehlten vor zwei Wochen Julia Faupel, Lea Unzicker und eine gelernte Torhüterin - zurückgreifen. Bis auf Abwehrspezialistin Jennifer Giehl (Bänderriss), die durch die vielseitige Mareike Wanner ersetzt wird, sind alle Frauen an Bord und fit.

Die Hoffnungen im Aufbauspiel liegen wieder auf Schlüsselspielerin Justine Rosek, die aus dem Mittelfeldzentrum heraus die Stürmerinnen Johanna Pospich und Sophie Trost einsetzen soll. Mit vollem Selbstbewusstsein geht Aufstiegstrainer Mrosek in das Spiel und ist überzeugt: „Wir werden was mitnehmen.“ Der TSV Zierenberg kann bis auf Laura Frank (Muskelbündelriss) und Alina Weiß (Oberschenkelverletzung) mit dem kompletten Kader antreten. Fabienne Schlieper, Natascha Rudat und Sarah Landinghoff-Schmidt zählen zu den Leistungsträgerinnen bei den Nordhessen.

Der neue TSV-Trainer René Wiegand erwartet einen stärkeren Gegner als im Pokal, hofft aber auf einen Auftakterfolg: „Wir müssen uns auf eine andere TuS-Mannschaft einstellen, die nicht mehr so naiv agieren wird. Wir sind aber gut drauf und werden gewinnen.“ (fsx)

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