Frauenfußball: Regionalligist Calden muss Torchancen besser nutzen und in der Abwehr konzentrierter arbeiten

Jahn mit Klement und Zani gegen Nürnberg

Stabilisatorin der Abwehr: Leonie Klement war zuletzt beruflich verhindert, kann am Sonntag aber spielen. Foto: zhj

Calden. Die mit 1:4 deutlich ausgefallene erste Niederlage im dritten Saisonspiel gegen den SC Freiburg II will der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden in seinem zweiten Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr) beim 1. FC Nürnberg möglichst wettmachen.

Zu viele vergebene Torchancen und Fehler in der Defensive waren nach Meinung von Jahn-Trainer Engin Keskin die Ursachen dieser Niederlage. Durchwachsen verlief der Saisonstart für den Club, der sich aber nach den beiden Auftaktniederlagen mit dem 2:0-Erfolg bei Wacker München zurückmeldete.

Nun treffen zwei Mannschaften aufeinander, die unter einem gewissen Druck stehen. Da heißt es, Fehler abzustellen. „Wir müssen im Spiel schneller handeln und die richtigen Entscheidungen treffen“, fordert Keskin eine größere Handlungsschnelligkeit bei seiner Elf.

Seine Defensivabteilung erhält in der Rückkehr von Stammtorhüterin Marigona Zani und der zuletzt beruflich verhinderten Innenverteidigerin Leonie Klement eine wichtige personelle Verstärkung. Neben Klement könnten Franziska Heldt oder Aileen Nuhn verteidigen.

Schneiders Einsatz offen

Bei der gegen Freiburg verletzt ausgeschiedenen Marlene Schneider stehen noch letzte Untersuchungen aus. Dabei hofft Keskin, dass die Abwehrspielerin nicht allzu lange ausfallen wird. Als Alternative für die Offensive kehrt zudem Jacqueline Künzl in den Kader zurück. In der Vorsaison feierte Calden einen 3:2-Auswärtssieg beim Club, kam aber zu Hause nicht über ein 2:2 hinaus. (zmw)

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