Frauenfußball-Regionalliga: Calden spielt beim Fünften Schwaben Augsburg

Jahn unter Zugzwang

Arlene Rühmer (am Ball) ist in dieser Saison Caldens Top-Spielerin: Auch von ihr wird es abhängen, ob die Jahnerinnen zuhause in die erfolgsspur zurückfinden. Foto:  Hofmeister

Calden. Erneut ein Auswärtsspiel steht für den Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden am Sonntag (14 Uhr) beim TSV Schwaben Augsburg an. Dort wollen die Jahnerinnen ihren Aufwärtstrend von zuletzt zwei Unentschieden und nur einem Gegentor fortsetzen.

Bei Wacker München stand Calden nach dem ersten Saisontreffer von Marylin Herrmann sogar dicht vor einem Sieg, musste aber in der Schlussminute noch den Ausgleichstreffer hinnehmen. So bleiben die Nordhessinnen trotz der verbesserten Form weiter auf dem vorletzten Rang und stehen damit weiter unter Zugzwang. Richtig weiterhelfen würde da ein Sieg.

Häufig enge Spiele

Gegen Augsburg gab es in der Vergangenheit häufig enge Spiele. So mussten sich die Jahnerinnen in der Vorsaison auswärts knapp mit 0:1 geschlagen geben und erreichten zu Hause ein 2:2-Remis. In dieser schwierigen Situation setzt Jahn-Trainer Engin Keskin auf eine schrittweise Verbesserung im Spiel seiner Elf: „Wir müssen die Ruhe bewahren und unsere wenigen Chancen noch besser nutzen. Ganz wichtig wird es, nach hinten von der ersten bis zur letzten Minute aufzupassen.“

Augsburg, das in der Vorsaison noch in der Spitzengruppe mitmischte, hatte mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen einen Fehlstart, dem aber drei Siege und ein Remis bei Wacker München folgten. In der Vorwoche gab es beim Spitzenreiter Freiburg II eine klare 0:3-Niederlage. So liegen die Schwäbinnen als Fünfte im Mittelfeld. Die in den vergangenen Jahren torgefährlichste Angreiferin Mona Budnick hat bislang erst zwei Tore erzielt, konnte aber immerhin vier Tore vorbereiten. Zu beachten ist die erst 19-jährige Nicole Demel mit drei Toren und zwei Vorlagen. Sie ist damit genauso erfolgreich wie Caldens Topspielerin Arlene Rühmer. Gegenüber der Vorwoche kann Keskin voraussichtlich wieder auf den gleichen Kader zurückgreifen. Erfreulich war, dass die defensive Mittelfeldspielerin Luisa Schanze nach ihrer Verletzungspause in München über 90 Minuten durchspielen konnte. (zmw)

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