Regionalliga: Caldens Trainer Engin Keskin fordert hohe Laufbereitschaft und viel Einsatz

Zum Kellerduell reisen die TSV Mädels nach München

So muss es sein: Will Miriam Stüer mit Calden punkten, muss sie wie hier gegen Ingolstadt Ball und Gegenspielerin abschirmen. Foto:  Hofmeister

Calden. Möglichst voll punkten heißt es für den Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden vor seinem Auswärtsspiel am Sonntag (11 Uhr) beim FFC Wacker München. Aufgrund des frühen Anstoßtermins und zur besseren Vorbereitung werden die Nordhessinnen daher schon am Vortag anreisen und in München übernachten.

Es ist das Duell des Drittletzten gegen den Vorletzten. Dabei sind die Münchnerinnen zwei Zähler vor den Jahnerinnen und haben auch das etwas bessere Torverhältnis. In der Vorwoche erreichte Wacker ein 2:2-Remis im Derby bei Schwaben Augsburg. Calden stoppte am vergangenen Spieltag seinen Negativlauf mit vier Niederlagen und 19 Gegentoren mit dem zweiten Zu-Null-Spiel.

Nach dem torlosen Remis gegen Ingolstadt, bei dem sich die Caldenerinnen kämpferisch und dank Umstellungen in der Defensive deutlich verbessert präsentierten, sieht Jahn-Trainer Engin Keskin seine junge Truppe für diese im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Partie gut gerüstet: „Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Wir müssen in München die gleiche Einsatz- und Laufbereitschaft zeigen und dem Gegner keinen Raum lassen.“

Wie gegen Ingolstadt erwartet er einen starken Kontrahenten: „München ist zweikampfstark und agiert robust. Da gilt es wieder, voll dagegenzuhalten und aus wenigen Chancen ein Tor zu erzielen.“ Keskin hofft gegenüber dem letzten Spiel auf ein härteres Durchgreifen des Schiedsrichters, als besonders Kapitänin Arlene Rühmer unter der etwas rustikalen Spielweise zu leiden hatte.

Voraussichtlich kann Caldens Trainer auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen. Lediglich Anika Müller wird aus beruflichen Gründen ausfallen.

Bei Mittelfeldspielerin Luisa Schanze, die nach ihrem Muskelfaserriss gegen Ingolstadt ein Kurzcomeback gab, gibt sich Keskin noch vorsichtig und will keine weitere Verletzung riskieren.

Ein gutes Omen könnten die Erinnerungen an die Spiele der Vorsaison sein, als sowohl auswärts mit 1:0 als auch zu Hause mit 3:2 knapp gewonnen wurde. (zmw/nh)

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