Hessenliga: Zimmer und Trost bieten sich an

Mrosek holt die Taktiktafel raus

Könnte in die Startelf rücken: Isabel Zimmer

Großenenglis. Die erste Niederlage (0:2 gegen Neu-Isenburg) für den TuS Viktoria Großenenglis ist abgehakt.

„Als Aufsteiger können wir nicht jedes Spiel gewinnen. Wir gehen mit Spaß in die nächste Begegnung“, richtet Trainer Manuel Mrosek seinen Fokus auf das kommende Auswärtsspiel in der Frauenfußball-Hessenliga beim RSV Roßdorf (Sa. 17 Uhr). 

Der RSV ist für das Mrosek-Team ein fast unbeschriebenes Blatt. Einzig im Futsal-Hessenpokal trafen die beiden Vereine schon aufeinander - mit dem besseren Ende für die Borkenerinnen. Der TuS-Trainer erwartet eine körperlich robuste Mannschaft, denen „wir aber unseren Fußball aufdrücken wollen“. Als Startelf-Alternativen bieten sich Isabel Zimmer und Sophie Trost an. Weiterhin verletzungsbedingt passen müssen Johanna Pospich und Jennifer Giehl. Gerade die erfahrene Abwehrspielerin Giehl wurde bei beiden Gegentoren nach ruhenden Bällen im Spiel gegen Neu-Isenburg schmerzlich vermisst. „Ich habe es den Spielerinnen an der Taktiktafel erklärt. In der Hessenliga müssen wir uns bei Standards anders verhalten“, hofft Mrosek darauf, dass sich die Fehler beim RSV Roßdorf nicht wiederholen.

Die Heimelf verpatzte den Auftakt beim 0:4 in Bornheim. Für Trainerin Stamatka Zabunova besteht aber kein Grund zur Sorge: „Wir hatten viele Ausfälle wichtiger Stammspielerinnen. Die Runde hat gerade erst begonnen. Alles ist noch offen.“ Gegen den „starken und guten“ (Zabunova) Aufsteiger entspannt sich die personelle Lage der Gastgeberinnen wieder. Einzig Laura Buchner (Kreuzbandriss) fällt aus. Beim Vorjahreszweiten, der aufgrund vier schwerwiegender Abgänge in dieser Saison nur um den Klassenerhalt kämpft, sticht die gebürtige Frankenbergerin Jasmin Jannermann heraus.

Die Torjägerin und ehemalige Bundesligaspielerin (18 Spiele für den 1.FFC Frankfurt und den SC Freiburg) hat in ihrer Vita bereits zwei Deutsche Meisterschaften stehen. Zusammen mit Kim-Nadine Riebeling und Lea Ruth bildet siedie Achse im Spiel des RSV. Diese gilt es für das Mrosek-Team auszuschalten, um beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zu punkten. (fsx) Foto: Kasiewicz/nh

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