Frauenfußball-Hessenliga: Zierenberg hat heute Aufsteiger TSG Neu-Isenburg zu Gast

TSV plagen Personalsorgen

Beim Hessenpokal-Halbfinale im Mai kassierten die Zierenbergerinnen eine knappe 1:2-Niedrrlage. Zweifache Torschützin für Neu-Isenburg war seinerzeit Daniela Stroh. Simone Thöne sah fassungslos zu. So soll es heute auf eigenem Platz nicht wieder ausgehen. Foto: Peter Hartenfelser/nh

Zierenberg. Wenn in der Frauenfußball-Hessenliga am heutigen Samstag, 16 Uhr, beim TSV Zierenberg die TSG Neu-Isenburg ihre Visitenkarte abgibt, dann sind Hausherrentrainer Renè Wiegand und seine Mannschaft um diese Aufgabe nicht zu beneiden.

Nicht so sehr deshalb, weil mit den Gästen aus Südhessen von Trainerin Simone Hartmann ein sich bisher stark aufspielender Gegner präsentiert, die größten Probleme für Wiegand sind vielmehr, mit welchem Kader er die Kastanien aus den Feuer holen soll. Denn Sina Alexi, Fabienne Schlieper und Lena Krause hüten derzeit grippekrank das Bett. Natascha Rudat weilt beruflich in China und Kim Aileen Schade, Laura Frank und Julia Kanngießer sind verletzungsbedingt angeschlagen.

Ob die drei letztgenannten Spielerinnen ihre Blessuren bis heute auskuriert haben, dahinter muss Wiegand momentan ein ganz großes Fragezeichen setzen.

Um eine komplette Elf auflaufen zu lassen, muss Wiegand auf den ebenfalls personell arg gebeutelten Kader der Gruppenliga-Zweiten zurückgreifen. Der dadurch natürlich auch geschwächt wird. Der TSV-Coach: „Vermutlich rücken Tanja Schmand und Janica Schmidt mit in den Kader der Ersten.“

Trotz dieser ungünstigen Vorzeichen kann es Wiegand drehen und wenden wie er will. „Wir müssen den Dreier für uns reklamieren, sind zum Sieg verdammt.“ Dies untermauert ein Blick auf die aktuelle Tabelle. Denn die Warmetalerinnen rangieren als Tabellenneunter unmittelbar vor der direkten Abstiegszone, wobei sich ihr Polster dorthin auf lediglich vier Punkte summiert.

Ein besonderes Augenmerk müssen die Zierenbergerinnen auf die beiden TSG-Vollstreckerinnen Sabrina Frank und Daniela Stroh werfen, die zusammen mit jeweils vier Treffern allein fast so erfolgreich waren wie die gesamte TSV-Offensive (9).

Die Neu-Isenburger Stärke bekam Zierenberg ja bereits am 5. Mai im Halbfinale des Hessenpokals zu spüren, als sie beim damals noch gastgebenden Gruppenligisten durch zwei Stroh-Treffer mit 1:2 den Kürzeren zogen und damit aus dem Wettbewerb flogen. (zih)

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