Hessenliga: Rosek und Wagner kehren zurück

Rosek setzt auf viele Nadelstiche

Anna-Lena Wagner

Großenenglis. Die Mannschaft der Stunde wartet: Gemeint ist der SV Gläserzell (4.), der am achten Spieltag der Frauenfußball-Hessenliga den TuS Viktoria Großenenglis (2.) empfängt (Sa. 16 Uhr).

Nach einem Saisonstart mit nur einem Punkt aus drei Partien fand der Fuldaer Verein in die Erfolgsspur und gewann vier Spiele in Folge - und das obwohl mitten in der Siegesserie ein Trainerwechsel von Payam Najmi zu Interimstrainer Thomas Stein (seit zwei Wochen im Amt) vollzogen wurde. Damit rangieren die Gastgeberinnen zwei Zähler hinter dem TuS und würden bei einem Erfolg an den Borkenerinnen vorbeiziehen.

Was die Elf von Trainer Manuel Mrosek verhindern möchte. Denn auf fremden Platz fühlt sich der Aufsteiger bei drei Siegen in drei Spielen wohler als zu Hause. „Auswärts können wir aus einer kompakten Defensive heraus besser unsere Nadelstiche über die schnellen Außenspielerinnen setzen“, begründet der Viktoria-Coach die erfolgreiche Serie. Vor allen Dingen ist damit Julia Faupel gemeint, die trotz eines Pferdekusses im Wiesbaden-Spiel durchhielt und den entscheidenden Treffer mithilfe ihrer Schnelligkeit einleitete. Neben Faupel werden auch wieder Spielgestalterin Justine Rosek und Anna Lena Wagner in der Startelf stehen. Einzig Luisa Winter (Klassenfahrt nach Shanghai) wird fehlen.

Den Gegner schätzt Mrosek als eine der stärksten Mannschaften der Liga ein: „Gläserzell hat eine gute Truppe, die vor zwei Jahren Hessenliga-Meister geworden ist. Nach dem Verzicht auf die Regionalliga sind sie fast unverändert geblieben.“ Zum Stein-Team gehört auch eine Akteurin aus dem Schwalm-Eder-Kreis: Die aus Kleinropperhausen stammende Tatjana Itzenhäuser spielt im Mittelfeld der Heimelf.

Neben ihr ist außerdem Top-Torjägerin Michelle Beck (sieben Treffer) zu beachten. Sie zu bremsen, wird die Aufgabe der Innenverteidigung um Mareike Wanner und Julia Stemmler, mit denen die Defensive zuletzt einen sicheren Eindruck hinterließ. Jennifer Giehl soll nach ihrem Comeback langsam wieder aufgebaut werden und erhält eine Pause. (fsx) Foto: Kasiewicz/nh

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