TSG Kammerbachs Fußballerinnen schaffen nur ein 2:2 gegen den Tabellenletzten

Das Siegen wohl verlernt

Großer Einsatz: Richtig rein hängt sich die zweifache Torschützin Laura Eckert von der TSG Kammerbach (links) im Strafraum des TV Rhoden. Foto: Schröter

Kammerbach. Die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach scheinen das Gewinnen verlernt zu haben. Nach zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Serie und vier Begegnungen ohne Sieg kam das Team von Trainer Karl-Martin Weinzierl nun auch im Heimspiel gegen Schlusslicht TV Germania Rhoden über ein enttäuschendes 2:2 (1:1)-Unentschieden nicht hinaus.

Durch den seit Wochen anhaltenden verletzungsbedingten Ausfall von Lucia Langefeld fehlt es im Sturm an der nötigen Durchschlagskraft und durch die Negativserie fehlt es den aktuellen Offensivkräften am nötigen Selbstvertrauen. Hinzu kommt, dass durch den Ausfall von Stammtorhüterin Helen Dückerhoff mit Wenke Eckert eine erfahrene Spielerin in den Kasten muss, deren Ideen nun im kreativen Mittelfeld fehlen.

Das alles führt dazu, dass sich die Kammerbacherinnen zurzeit sogar gegen Teams wie Germania Rhoden schwer tun. Das noch sieglose Schlusslicht ging mit viel Einsatzbereitschaft in die Begegnung und bestimmte in der Anfangsphase das Geschehen. Erst als Sandra Fennig nach einem Patzer von Innenverteidigerin Hanna Sennhenn das 1:0 für den TV markiert hatte (20.), wachten die Gastgeberinnen auf und übernahmen das Kommando. Dann aber zeigte sich die Abschlussschwäche der Weinzierl-Elf, als zunächst Katharina Axt allein aufs Tor zugehend noch einmal quer legte, anstatt selbst draufzuhalten (22.) und sie dann wenig später nach einer Hereingabe von Laura Eckert direkt vor dem Tor am Ball vorbeirutschte.

Nach einer guten halben Stunde war es dann aber doch soweit: Nach schöner Vorarbeit von Katharina Axt stand Laura Eckert, am langen Pfosten goldrichtig und drückte das Leder über die Linie. Und als Eckert nach dem Seitenwechsel dann auch noch mit einer Kopie des ersten Tores das 2:1 erzielte (65.), schien der Bann gebrochen. Einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und eine nicht schnell genug nachgerückte TSG-Abwehr nutzte Nina Bender dann jedoch zum etwas glücklichen, aber nicht unverdienten 2:2-Endstand. „Wir müssen jetzt die Ruhe bewahren“, sieht Karl-Martin Weinzierl angesichts der „zumindest kämpferisch einwandfreien Vorstellung“ trotz des Rückschlags noch keinen Grund zur Panik. Die besten Noten auf Seiten der TSG verdienten sich am Samstag Alisa Gerbig und die zweifache Torschützin Laura Eckert.

TSG Kammerbach: W. Eckert – Remmler, Sennhenn, Friedrich, Hildebrand – Axt, Gerbig, Meyer, Friederich – Richter (59. Schüler) – L. Eckert (79. Schäfer).

Tore: 0:1 Fennig (20.), 1:1 und 2:1 L. Eckert (33., 65.), 2:2 Bender (80.). (per)

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